Einladung Gastvortrag: Prof. Dr. Björn Hansen und Dr.in Edyta Jurkiewicz-Rohrbacher

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum hybriden-Vortrag

 

Von Forschungsfragen zur Datenerhebung. Interviews und Korpusabfragen:

Das deutsch-polnische LangGener-Korpus als neuartige Ressource der Mehrsprachigkeitsforschung

Das Verstehen seltener Phänomene mit Hilfe von Korpora. Der Fall von Akkusativobjekt-Kontrolle im Polnischen

von Prof. Dr. Björn Hansen und Dr.in Edyta Jurkiewicz-Rohrbacher

 

Der Vortrag findet im Rahmen der LV Methoden der Sprachwissenschaft (für alle SlawistInnen) am Institut für Slawistik der Alpen-Adria-Universität am 21.06.2022 von 12.00 bis 14.00 Uhr im N.0.18 und über ZOOM statt (Link sowie Meeting-ID und Passwort finden Sie ganz unten)

 

Das deutsch-polnische LangGener-Korpus als neuartige Ressource der Mehrsprachigkeitsforschung (Prof. Dr. Björn Hansen)

Das digitale, im Rahmen des deutsch-polnischen Projekts LangGener* entstandene, On-line-Korpus enthält Interviews, die mit zweisprachigen Personen aufgenommen wurden, die zwei Generationen zuzuordnen sind:

„Generation Polen“ umfasst Personen mit Deutsch als Erstsprache, die in den vor dem Zweiten Weltkrieg zu Deutschland gehörenden Gebieten des heutigen Polens geboren wurden und heute dort leben. „Generation Deutschland“ umfasst die in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts ebenfalls dort Geborenen, die nach Deutschland ausgewandert sind. Die Interviews wurden sowohl auf Deutsch als auch Polnisch geführt. In dem Vortrag werden die einzelnen Schritte von der Feldforschung zum Korpus vorgestellt.

*Language across Generations: Contact Induced Change in Morphosyntax in German-Polish Bilingual Speech (Beethoven 2)

 

Das Verstehen seltener Phänomene mit Hilfe von Korpora. Der Fall von Akkusativobjekt-Kontrolle im Polnischen (Dr.in Edyta Jurkiewicz-Rohrbacher)

Während Haupttendenzen im Sprachgebrauch meist leicht zu begreifen sind, bleibt ein bestimmter Anteil häufig außerhalb des großen Bildes und wird deswegen als inkorrekt oder nicht-standard gemäß betrachtet. Große Korpora ermöglichen heutzutage die Erhebung von zuverlässigen Stichproben auch für seltenere Strukturen.

In dem Vortrag wird das Thema anhand von Infinitivkomplementen mit einem für das Polnische atypischen akkusativen Kontrolleur besprochen. Als Grund dieser Abweichung verweisen Autoren auf Kontakt mit dem Russischen, wo die Nutzung von Infinitiv als Komplement im Vergleich zum Polnischen stärker verbreitet ist. Am Beispiel des Verbs zmusić ‚zwingen‘ zeige ich, dass die Frequenz der Infinitivkomplementierungsmuster mit der Form des Matrixverbs korreliert. Zudem arbeite ich heraus, welche Methoden in der Korpus-Recherche zu solchen Erkenntnissen führen können.

Prof. Dr. Björn Hansen ist der Lehrstuhlinhaber für slawische Sprachwissenschaft an der Universität Regensburg. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Polnischen, Kroatischen/Serbischen und Russischen. Am bekanntesten ist er für seine Forschungsarbeiten zur Modalität und zur Grammatikalisierung von Modalkonstruktionen. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Sprachkontakt, funktionale Syntax und Semantik und zwar mit Fokus auf die Musterreplikation bei den polnisch-deutschen bilingualen Sprecher*innen, Unbestimmtheit, Klitika und die Sprache der Korruption.

Dr.in Edyta Jurkiewicz-Rohrbacher ist die PostDoc Assistentin für slawische Sprachwissenschaft an der Universität Regensburg. Sie schloss ihr Studium der ungarischen Philologie an der Universität Warschau ab. Ihre binationale Doktorarbeit, eine kontrastive korpusgetriebene Studie zum Aspekt im Polnischen und Finnischen verfasste sie an der Universität Helsinki und der Universität Regensburg. Die Komplementierung in slawischen und uralischen Sprachen steht in ihrem aktuellen Forschungsfokus. Zu ihren weiteren Forschungsschwerpunkten gehört die Anwendung empirischer Methoden in der Sprachwissenschaft, vor allem in Übersetzungs- und Sprachvergleichsstudien.

 

Edyta Jurkiewicz-Rohrbacher lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

Thema: Von Forschungsfragen zur Datenerhebung. Interviews und Korpusabfragen
Uhrzeit: 21. Juni 2022 12:00 AM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://uni-regensburg.zoom.us/j/65114964504?pwd=aHo2ZzZZdlNROE0vc1RVRW9YR3JiQT09

Meeting-ID: 651 1496 4504
Kenncode: 729895
Schnelleinwahl mobil
+496938079883,,65114964504#,,,,*729895# Deutschland
+496938079884,,65114964504#,,,,*729895# Deutschland

Über SIP beitreten
65114964504 [at] fr [dot] zmeu [dot] us

Über H.323 beitreten
213.244.140.110 (Deutschland)
Kenncode: 729895
Meeting-ID: 651 1496 4504

Einladung zum Gastvortrag: HR Prof. H.C. Univ.-Doz. Dr. Peter JORDAN (Österreichische Akademie der Wissenschaften)

“Zur Bedeutung der öffentlichen Repräsentanz der Namen und Sprache von Minderheiten. Methodik und Ergebnisse einer vergleichenden Studie von Kärnten und dem Teschener Gebiet in Tschechien”

 

HR Prof. H.C. Univ.-Doz. Dr. Peter JORDAN

https://www.oeaw.ac.at/isr/team/ag-urbane-transformation/peter-jordan

 

Freitag, 03. Juni 2022

12:00-13:00 Uhr

Raum: S.0.05 (Südtrakt-Ebene 0)

 

NEUERSCHEINUNG: TV-Talkshows als Propagandainstrument Russlands im Ukrainekonflikt (2014) – Magdalena Kaltseis

Magdalena Kaltseis: TV-Talkshows als Propagandainstrument Russlands im Ukrainekonflikt (2014)

(= Sprache im Kontext / Language in Context, Band 46).

De Gruyter, Berlin Boston 2022. 478 S.

  • ISBN 978-3-11-077806-9 (gebunden)
  • e-ISBN (PDF) 978-3-11-077837-3
  • e-ISBN (EPUB) 978-3-11-07784

https://doi.org/10.1515/9783110778373

InhaltMagdalena Kaltseis – TV-Talkshows als Propagandainstrument Russlands im Ukrainekonflikt 2014

Stellenausschreibung: Universitätsassistent*in

Institut für Slawistik
Wissenschaftliches Universitätspersonal | Teilzeit
Bewerbungsfrist: 22. Juni 2022
Kennung: 318/22

Die Universität Klagenfurt ist mit rund 1 500 Mitarbeitenden und über 12 000 Studierenden im Alpen-Adria-Raum angesiedelt und erreicht in Rankings regelmäßig exzellente Platzierungen. Das Motto „per aspera ad astra“ bringt den Anspruch des konsequenten Strebens nach Spitzenleistungen bei allen Tätigkeiten in Forschung, Lehre und Hochschul¬management zum Ausdruck. Die Prinzipien der Gleichstellung, der Diversität, der Gesundheit, der Nachhaltigkeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden die Grundlage für das Arbeiten an der Universität.

Am Institut für Slawistik an der Fakultät für Kulturwissenschaften wird voraussichtlich mit 1. Oktober 2022 folgende Stelle besetzt:

Universitätsassistent*in

Beschäftigungsausmaß: 75 % (30 Wochenstunden)
Mindestentgelt: € 32.116,– brutto jährlich; Einstufung nach Uni-KV: B 1
Befristung: 4 Jahre
Bewerbungsfrist: bis 22. Juni 2022
Kennung: 318/22

Aufgabenbereich
  • Selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten mit dem Ziel der Erstellung einer Dissertation
  • Selbstständige Lehre auf dem Gebiet der Russistik (inkl. Betreuungs- und Prüfungstätigkeit)
  • Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Russisch
  • Mitarbeit bei Forschungs- und Lehrvorhaben des Instituts für Slawistik
  • Mitwirkung an Organisations- und Verwaltungsaufgaben des Instituts und in Gremien der universitären Selbstverwaltung
  • Teilnahme an einschlägigen nationalen und internationalen Tagungen und Kongressen, Publikations- und Vortragstätigkeit
  • Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen
Voraussetzungen
  • Abgeschlossenes Master- oder Diplomstudium im Bereich Slawistik mit Schwerpunkt „Russisch“ (Lehramts-, Diplom- oder Masterstudium) oder eine gleichzuhaltende Qualifikation mit mindestens gutem Studienerfolg an einer in- oder ausländischen Hochschule
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Arbeit an einem Dissertationsvorhaben in der Russistik
  • Ausgewiesene Kenntnisse der russischen und der deutschen Sprache in Wort und Schrift (C1/C2)
  • EDV-Anwender*innenkenntnisse der gängigen Office-Programme und Internetbrowser
Erwünscht sind
  • Schwerpunkt in der russistischen Sprachwissenschaft
  • Erfahrung im universitären Lehr- und Forschungsbetrieb
  • Team- und Organisationskompetenz
  • Internationale Kontakte und Erfahrungen
  • Grundkenntnisse in anderen slawischen Sprachen
  • Kenntnisse des Englischen
  • Kenntnisse im Bereich Digital Humanities
Zusatzinformation

Das Angebot:

Der Dienstvertrag wird mit einem Einstiegsentgelt von mtl. € 2.294,– brutto (14x jährlich; eine Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrung gemäß Kollektivvertrag ist möglich) abgeschlossen.

Zudem bietet die Universität Klagenfurt:

  • Persönliche und berufliche Weiterbildungsangebote, Führungskräfte- und Karrierecoaching
  • Zahlreiche attraktive Zusatzleistungen, siehe dazu jobs.aau.at/arbeitgeber-universitaet-klagenfurt/
  • Diversitäts- und familienfreundliche Universitätskultur
  • Leben und arbeiten in der attraktiven Alpen-Adria-Region mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in den Bereichen Kultur, Natur & Sport
  • Möglichkeit der Einbindung in ein Forschungsteam zum Thema Mehrsprachigkeit

Die Bewerbung:

Bei Interesse bewerben Sie sich in deutscher oder englischer Sprache mit den üblichen Unterlagen:

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse / Bestätigungen, die die Erfüllung der Voraussetzungen dokumentieren bzw. glaubhaft darlegen, welche Schritte z.B. für den formalen Abschluss noch fehlen. Dies kann mittels Eigendarstellung oder Bestätigung der betreuenden Person erfolgen.
  • Konzept eines (möglichen) Dissertationsprojekts (maximal 2 Seiten)

Diese Stelle dient der fachlichen und wissenschaftlichen Bildung von Absolvent*innen eines Master- bzw. Diplomstudiums mit dem Ziel des Abschlusses eines Doktorats-/Ph.D.-Studiums der Slawistik. Bewerbungen von Personen, die bereits über ein facheinschlägiges Doktorat bzw. einen facheinschlägigen Ph.D. verfügen, können daher nicht berücksichtigt werden.

Bewerbungen sind ausschließlich bei der Stelle mit der Kennung 318/22 in der Rubrik „Wissenschaftliches Universitätspersonal“ über den Link „Für diese Stelle bewerben“ am Ende der Ausschreibung möglich.

Die erforderlichen Nachweise für die Einstellung müssen bis spätestens 7. September 2022 vorliegen.

Die Universität ist sich auch in Zeiten von COVID-19 ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Dies zeigt der hohe Anteil an vollimmunisierten Personen unter Studierenden und Mitarbeitenden. Aus diesem Grund wird bei der Aufnahme in ein Dienstverhältnis zur Universität die anhaltende Impfbereitschaft im Zusammenhang mit COVID-19 erwartet.

Nähere Auskünfte erteilt zur konkreten Stellenausschreibung Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Doleschal (ursula [dot] doleschal [at] aau [dot] at). Allgemeine Informationen zur Universität als Arbeitgeberin finden sich unter www.aau.at/jobs/information. Die Personalverfahren werden an der Universität Klagenfurt neben der zuständigen ausschreibenden Stelle auch vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen und ggfs. von der Behindertenvertretung begleitet.

Die Universität Klagenfurt legt im Rahmen ihrer Personalpolitik Wert auf Antidiskriminierung, Chancengleichheit und Diversität.

Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Es besteht kein Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstehen.

 

Das Institut für Slawistik trauert um Tatjana Messner-Zeichen (1960–2022)

Tatjana Messner-Zeichen (1960–2022)

Tatjana Messner-Zeichen (1960–2022) schloss 1992 ihr Studium der Slowenistik und Russistik an der Universität Klagenfurt/Celovec ab. Am Sonntag, dem 15. Mai 2022, ist sie unerwartet von uns gegangen.

Der Name der Verstorbenen ist untrennbar mit der Gründung der öffentlichen zweisprachigen Volksschule in Klagenfurt/Celovec verbunden. Im Rahmen einer starken Elterninitiative engagierte sich Tatjana, gemeinsam mit ihrem Gatten Jože Messner, federführend für die Einrichtung einer zweisprachigen Volksschule in Klagenfurt/Celovec. Ganze acht Jahre vergingen, bis die öffentliche zweisprachige Volksschule / javna dvojezična ljudska šola „Volksschule 24/Ljudska šola 24“, mit Hilfe von Rechtsexperten und des Verfassungsgerichtshofes in Wien, offiziell gegründet werden konnte. Anlässlich des 25-jährigen Bestandsjubiläums, das im Jahr 2016 begangen wurde, bezeichnete der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser die Schule als „eine Quelle des Stolzes für Klagenfurt, Kärnten, Österreich und ganz Europa“.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt der Trauerfamilie und allen Angehörigen. Wir sprechen Ihnen unser herzlichstes Beileid aus.

 

Tatjana Messner-Zeichen (1960–2022) je leta 1992 zaključila svoj študij slovenistike in rusistike na Univerzi v Celovcu. V nedeljo, 15. maja 2022, nas je nepričakovano zapustila.

Ime pokojnice je neločljivo povezano z ustanovitvijo javne dvojezične ljudske šole v Celovcu. V okviru močne pobude staršev je Tatjana, skupaj s svojim možem Jožetom Messnerjem, igrala vodilno vlogo pri ustanovitvi dvojezične ljudske šole v Celovcu. Skupaj je minilo osem let, preden je bila javna dvojezična ljudska šola „Volksschule 24/Ljudska šola 24“, s pomočjo pravnih izvedencev in ustavnega sodišča na Dunaju, uradno ustanovljena. Ob 25. obletnici obstoja, ki jo je ustanova obhajala leta 2016, je koroški deželni glavar Peter Kaiser šolo označil „kot vir ponosa za Celovec, Koroško, Avstrijo in celo Evropo“.

Naše najgloblje sožalje gre žalujoči družini in vsem sorodnikom. Izrekamo vam naše iskreno sožalje.

NEUERSCHEINUNG: Пекарка-пампушечка

Heute möchten wir eine ganz besondere NEUERSCHEINUNG vorstellen:
Пекарка-пампушечка von unserem Kollegen Peter Svetina

Ein Kinderbuch in ukrainischer Sprache, welches geflüchteten Kindern aus der Ukraine kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Ein herzliches Dankeschön für diese tolle Initiative!

Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.
(Astrid Lindgren)

Mischen wie im Farbkasten

„Surzhyk“ ist eine Mischsprache aus Russisch und Ukrainisch, die in der Ukraine im mündlichen Sprachgebrauch weit verbreitet ist. Während der „Alt-Surzhyk“, der stärker auf dem Ukrainischen basiert, bereits besser erforscht ist, gibt es beim näher am Russisch bleibenden „Neo-Surzhyk“ noch große Lücken. Ein Team um den Slawisten Tilmann Reuther will diese schließen.

https://scilog.fwf.ac.at/kultur-gesellschaft/15813/mischen-wie-im-farbkasten

https://science.apa.at/power-search/18361119634605804277

Einladung zum Gastvortrag: Prof. Dr. Oksana Ruchynska, Karazin-Universität, Charkiw (Partneruniversität der AAU)

“V.N. Karazin Kharkiv National University, War and Ancient History”

 

Donnerstag, 24. März 2022

18:00-20:00 Uhr

Raum: Z.1.09 (Zentralgebäude)

 

In dem Vortrag wird es um die Bedeutung der Universität und die Ergebnisse des Instituts für die Geschichte der Antike gehen, insbesondere die Erforschung der griechischen Poleis am nördlichen Schwarzmeerufer, sowie um die Lehren für die Gegenwart.

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Stellenausschreibung: Universitätsassistent*in

Wissenschaftliches Universitätspersonal  | Teilzeit

Bewerbungsfrist:  27. April 2022
Kennung: 770/21

Die Universität Klagenfurt ist mit rund 1 500 Mitarbeitenden und über 12 000 Studierenden im Alpen-Adria-Raum angesiedelt und erreicht in Rankings regelmäßig exzellente Platzierungen. Das Motto „per aspera ad astra“ bringt den Anspruch des konsequenten Strebens nach Spitzenleistungen bei allen Tätigkeiten in Forschung, Lehre und Hochschulmanagement zum Ausdruck. Die Prinzipien der Gleichstellung, der Diversität, der Gesundheit, der Nachhaltigkeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden die Grundlage für das Arbeiten an der Universität.

Am Institut für Slawistik an der Fakultät für Kulturwissenschaften wird voraussichtlich mit 1. Oktober 2022 folgende Stelle besetzt:

Universitätsassistent*in

Beschäftigungsausmaß: 75 % (30 Wochenstunden)
Mindestentgelt: € 32.116,- brutto jährlich; Einstufung nach Uni-KV: B 1
Befristung: 4 Jahre
Bewerbungsfrist: bis 27. April 2022
Kennung: 770/21

Aufgabenbereich
  • Selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten mit dem Ziel der Erstellung einer Dissertation
  • Selbstständige Lehre auf dem Gebiet der russistischen Sprachwissenschaft (inkl. Betreuungs- und Prüfungstätigkeit)
  • Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Russisch
  • Mitarbeit bei Forschungs- und Lehrvorhaben des Instituts für Slawistik
  • Mitwirkung an Organisations- und Verwaltungsaufgaben des Instituts und Gremien der universitären Selbstverwaltung
  • Teilnahme an einschlägigen nationalen und internationalen Tagungen und Kongressen, Publikations- und Vortragstätigkeit
  • Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen
Voraussetzungen
  • Abgeschlossenes Master- oder Diplomstudium im Bereich Slawistik mit Schwerpunkt „Russisch – Sprachwissenschaft“ (Lehramts-, Diplom- oder Masterstudium) oder eine gleichzuhaltende Qualifikation mit mindestens gutem Studienerfolg an einer in- oder ausländischen Hochschule
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Arbeit an einem Dissertationsvorhaben in der russistischen Sprachwissenschaft
  • Ausgewiesene Kenntnisse der russischen und der deutschen Sprache in Wort und Schrift (C1/C2)
  • Sicherer Umgang mit PC-Anwendungen
Erwünscht sind
  • Erfahrung im universitären Lehr- und Forschungsbetrieb
  • Team- und Organisationskompetenz
  • Internationale Kontakte und Erfahrungen
  • Grundkenntnisse in anderen slawischen Sprachen
  • Sichere Kenntnisse des Englischen
  • Kenntnisse im Bereich Digital Humanities
Zusatzinformation

Das Angebot:

Der Dienstvertrag wird mit einem Einstiegsentgelt von mtl. € 2.294,– brutto (14 x jährlich; eine Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrung gemäß Kollektivvertrag ist möglich) abgeschlossen.

Zudem bietet die Universität Klagenfurt:

  • Persönliche und berufliche Weiterbildungsangebote, Führungskräfte- und Karrierecoaching
  • Zahlreiche attraktive Zusatzleistungen, siehe dazu jobs.aau.at/arbeitgeber-universitaet-klagenfurt/
  • Diversitäts- und familienfreundliche Universitätskultur
  • Leben und arbeiten in der attraktiven Alpen-Adria-Region mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in den Bereichen Kultur, Natur & Sport
  • Möglichkeit der Einbindung in ein Forschungsteam zum Thema Mehrsprachigkeit

Die Bewerbung:

Bei Interesse bewerben Sie sich in deutscher oder englischer Sprache mit den üblichen Unterlagen:

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse / Bestätigungen, die die Erfüllung der Voraussetzungen dokumentieren bzw. glaubhaft darlegen, welche Schritte z.B. für den formalen Abschluss noch fehlen. Dies kann mittels Eigendarstellung oder Bestätigung der betreuenden Person erfolgen.
  • Konzept eines (möglichen) Dissertationsprojekts (maximal 2 Seiten)

Diese Stelle dient der fachlichen und wissenschaftlichen Bildung von Absolvent*innen eines Master- bzw. Diplomstudiums mit dem Ziel des Abschlusses eines Doktorats-/Ph.D.-Studiums der Slawistik. Bewerbungen von Personen, die bereits über ein facheinschlägiges Doktorat bzw. einen facheinschlägigen Ph.D. verfügen, können daher nicht berücksichtigt werden.

Bewerbungen sind ausschließlich bei der Stelle mit der Kennung 770/21 in der Rubrik „Wissenschaftliches Universitätspersonal“ über den Button „Für diese Stelle bewerben“ am Ende der Ausschreibung möglich.

Die erforderlichen Nachweise für die Einstellung müssen bis spätestens 31. August 2022 vorliegen.

Im Zuge der Pandemiebekämpfung legt die Universität Klagenfurt besonderen Wert auf die Impfbereitschaft ihrer Mitglieder. Begründung und Fortbestand des ausgeschriebenen Dienstverhältnisses setzen einen aktuellen und gültigen 2G-Nachweis voraus (siehe Covid-19-Ergänzung zur Haus- und Benützungsordnung, Absatz 2).

Nähere Auskünfte erteilt zur konkreten Stellenausschreibung Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Doleschal (ursula [dot] doleschal [at] aau [dot] at ). Allgemeine Informationen zur Universität als Arbeitgeberin finden sich unter www.aau.at/jobs/information. Die Personalverfahren werden an der Universität Klagenfurt neben der zuständigen ausschreibenden Stelle auch vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen und ggfs. von der Behindertenvertretung begleitet.

Die Universität Klagenfurt legt im Rahmen ihrer Personalpolitik Wert auf Antidiskriminierung, Chancengleichheit und Diversität.

Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Es besteht kein Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstehen.

Magdalena Kaltseis: Ist Russisch die „Sprache des Feindes“?

Ein Gastkommentar im Standard (17. März 2022) von Dr. Magdalena Kaltseis zum Thema der Instrumentalisierung der russischen Sprache.

Gastkommentar Magdalena Kaltseis: Ist Russisch die „Sprache des Feindes“?

Dr. Magdalena Kaltseis, Universitätsassistentin am Institut für Slawistik, forscht seit Jänner 2022 am Department of Modern Languages and Cultural Studies, in Zusammenarbeit mit dem Kule Folklore Centre an der Faculty of Arts der University of Alberta.

Mehr zur Dissertation von Magdalena Kaltseis finden Sie hier.