Senior Lecturer mit Doktorat (w/m) am Institut für Germanistik (Unterrichtsfach Deutsch) – Kennung 632H/18

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt schreibt folgende Stelle zur Besetzung aus:

Senior Lecturer mit Doktorat (w/m)

am Institut für Germanistik (Unterrichtsfach Deutsch), Fakultät für Kulturwissenschaften, im Beschäftigungsausmaß von 75 % (30 Wochenstunden; Uni-KV: B 1 lit. B; www.aau.at/uni-kv) mit der Option auf Aufstockung auf 100 %. Weiterlesen

Germanistik: Die Kraft der Worte

Luka Plevnik war Kärntner Meister im Freeski (Wintersaison 16/17) und lebt nach dem Motto: Warum langweilig wenn es auch aufregend geht? Der Germanistik Student kommt aus Josipdol, einem kleinem Dorf in der Nähe von Maribor, hat sich während eines Auslandssemesters in Klagenfurt verliebt und entschieden zu bleiben. Seitdem studiert er im Masterstudium „Germanistik“ und nutzt die Lage der Stadt nicht nur um seiner liebsten Wintersportart nachzugehen, sondern auch um Wandern zu gehen oder durch den Alpen-Adria Raum zu reisen. Wieso er gerade die deutsche Sprache so spannend findet und warum er nachts in der Bibliothek schon einige Male laut auflachen musste, erzählt er uns im Interview.

Weiterlesen

Wie funktioniert die Klagenfurter Literaturbörse?

Florian Felix Weyh diskutiert in der Radiosendung „Lesart“ (Deutschlandfunk) über die Mechanismen der Klagenfurter Literaturbörse mit Verlegerin Anya Schutzbach (weissbooks Verlag, Kritikerin Wiebke Porombka und Doris Moser vom Fachbereich Angewandte Germanistik der AAUK.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/tage-der-deutschsprachigen-literatur-wie-funktioniert-die.1270.de.html?dram:article_id=422234

Tagung am 3. und. 4 Juli 2018 „Österreich-Bilder. Mediale Konstruktionen aus Eigen- und Fremdperspektive“

Am 3. und. 4. Juli 2018 findet eine internationale Tagung „Österreich-Bilder. Mediale Konstruktionen aus Eigen- und Fremdperspektive“ an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Stiftungssaal K.0.01, Servicegebäude) statt.

Eröffnung: 3. Juli 2018 um 9:20 Uhr

Abstract:
Mediale Welten sind Konstruktionen, die zum einen Auskunft über Perspektiven auf die Welt geben. Zum anderen sind sie kulturelle und historische Speichermedien für Ideologien, Anthropologien sowie Denk- und Handlungslogiken. Mediale Welten geben damit ein implizites kulturelles Selbstverständnis wieder, das eine Kultur von sich oder anderen Kulturen präsentiert. Die Tagung fokussiert aus verschiedensten fachspezifischen Blickwinkeln (literatur- und medienwissenschaftlichen, sprachwissenschaftlichen, fachdidaktischen usw.) und methodischen Positionen heraus auf Konstruktionen, die das Selbst- und Fremdverständnis Österreichs transportieren. Erkennbar werden sollen wesentliche soziale, politische und kulturelle Kräfte, die in einem (möglichst) weiten historischen Rahmen zu reflektieren sind. Es geht um die Entdeckung und Erforschung von offenen und versteckten Zusammenhängen, Entwicklungen, Verbindungslinien im Ästhetischen wie im Gesellschaftlichen.

Kontakt:

Univ.-Prof. Dr. Ulrike Krieg-Holz
Ulrike.Krieg-Holz [at] aau.at

Ao. Univ.-Prof. Dr. Arno Rußegger
Arno.Russegger [at] aau.at

zum Tagungsprogramm

Germanist erhält Preis für herausragende Lehre

Im Rahmen der Lehr- und Lerntage 2018 der AAU überreichte Vizerektorin Prof. Dr. Doris Hattenberger den Preis für herausragende Lehre („ApplAAUs!“) an den Senior Lecturer für germanistische Sprachwissenschaft, Dr. Christian Schütte.

Weiterlesen

Wissenswelten zwischen Himmel und Alltag: Internationale Mittelalter-Tagung in Klagenfurt

Angelika Kemper (Institut für Germanistik) und Christian Domenig (Institut für Geschichte) laden vom 7. bis 8. Juni 2018 Expertinnen und Experten aus aller Welt zur Tagung zum Thema „Zwischen Himmel und Alltag. Wissen und Gemeinschaft vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit“. Im Interview haben sie schon vorab erzählt, welche Bedeutung Wissen im Mittelalter hatte.

Weiterlesen

Gastvortrag – Wege aus europäischen Krisen: Schriftsteller zu einer Verfassung für den Kontinent

Referent: Univ.-Prof. Dr. Paul Michael Lützeler (Washington University/St. Louis)

Termin: Montag, 28. Mai 2018, 12.00 Uhr, Raum: I.1.44

Abstract:  

Zu Beginn werden die großen Krisen des europäischen Staatensystems in den letzten 200 Jahren vergegenwärtigt (Ende der Napoleonischen Epoche, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg sowie die neue Nationalisierung in der Gegenwart.) Als Weg aus den Krisen des Kontinents wurden von Intellektuellen und Schriftstellern wiederholt Forderungen nach einer Verfassung für Europa erhoben, und zwar im Hinblick auf eine mögliche Föderalisierung des Kontinents. Diese Forderungen waren nicht vergessen, als man 2005 das Projekt einer Konstitution für die Europäische Union vorschlug, die allerdings nicht akzeptiert wurde. In der neuen Krise nach Brexit und dem drohenden Stillstand oder gar Verfall und angesichts der neuen französischen Initiativen verlohnt es, sich der alten Ideen von einer Verfassung für Europa zu erinnern. Der Vortrag wird Konzepte von Schriftstellern seit der Romantik, insbesondere aber des frühen und späteren 20. Jahrhunderts dabei in den Blick nehmen.

Zur Person: 

Univ.-Prof. Dr. Paul Michael Lützeler:

Rosa May Distinguished University Professor in the Humanities
Director, Max Kade Center for Contemporary German Literature

Er ist bekannt als Herausgeber der Werkausgabe von Hermann Broch und hat darüber hinaus intensiv zu Europa-Konzepten, aber auch zu postkolonialen, zu literarästhetischen und literaturgeschichtlichen Fragestellungen publiziert. Er ist auch Hg. des Jahrbuchs Gegenwartsliteratur (2017 Schwerpunkt: Daniel Kehlmann)

 

Zuletzt erschienen: H. Broch im Kontext der Donaumonarchie (MitHg., 2017, Stauffenburg); Publizistische Germanistik (De Gruyter, 2015)

Zum Plakat

 

Susanne Rischpler (Bamberg): Ein Blick in den Spiegel? Prudentia in der bildenden Kunst des Spätmittelalters und der Renaissance

Öffentlicher Abendvortrag am 7. Juni 2018 um 19.45 Uhr von Susanne Rischpler (Bamberg) im Stiftungssaal (K.0.01) der Kärntner Sparkasse an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt im Rahmen der Tagung „Zwischen Himmel und Alltag. Wissen und Gemeinschaft vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit“.

 

Bei der Hierarchisierung der Kardinaltugenden nimmt die Prudentia eine Vorrangstellung ein, welche in der bildenden Kunst allerdings kaum Niederschlag findet. Vielmehr wird die Prudentia als prima inter pares gezeigt.
Die Reihe ihrer Attribute dient als roter Faden, um die Ikonographie der Prudentia anhand von Beispielen aus diversen Kunstgattungen nachzuzeichnen.

Interessenten sind herzlich dazu eingeladen!

Tagung am 7. und 8. Juni 2018 „Zwischen Himmel und Alltag. Wissen und Gemeinschaft vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit“

Die Tagung „Zwischen Himmel und Alltag. Wissen und Gemeinschaft vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit“ findet am 7. und 8. Juni an der Universität Klagenfurt (Stiftungssaal K.0.01, Servicegebäude) statt. Das Programm bestreiten Forscherinnen und Forscher unter anderem aus Harvard, Louisiana State University/Baton Rouge, Berlin, Tübingen, Madrid und Prag.

Die interdisziplinäre Tagung widmet sich der Verhandlung von Wissen zwischen Hochmittelalter und Frühneuzeit. Das Leben in einer Gemeinschaft prägte kulturelle Äußerungen des Mittelalters in vieler Hinsicht, sei es in der Literatur und Kunst, im religiösen Kontext oder der Wissenschaft – auch im Übergang zur Frühneuzeit. Die Veranstaltung wird das Wissensmanagement von Gemeinschaften beleuchten in Literatur, Studium und Unterricht sowie die verwendeten Strategien, Medien und Bildungsideale.

Förderung:

Die Tagung wird von der Fritz Thyssen Stiftung, von der Stadt Klagenfurt und von der Fakultät für Kulturwissenschaften der AAU finanziell unterstützt.

Organisation:  

Ass.-Prof. Dr. Angelika Kemper (Institut für Germanistik)
Ass.-Prof. Dr. Christian Domenig (Institut für Geschichte)

Interessenten sind herzlich eingeladen.

 

zum Folder

 

 

 

Mehr als ein Religionskrieg: Zum 400. Jubiläum des Dreißigjährigen Krieges

Am 23. Mai 1618 begingen protestantische Stände Gewalthandlungen an katholischen Statthaltern der Habsburger in Prag. Der Prager Fenstersturz war der Beginn des Dreißigjährigen Krieges, der in den folgenden Jahrzehnten – begleitet von Hungersnöten und Seuchen – ganze Landstriche Europas entvölkern sollte. Das Institut für Germanistik der AAU lädt in Kooperation mit der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld von 22. – 23. Mai 2018 zu einer internationalen Tagung „Der Dreißigjährige Krieg – Ereignis und Narration“, gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung. Dabei soll dem vornehmlich als Religionskrieg erzählten Geschehen vieldimensional auf den Grund gegangen werden.

Weiterlesen