83. ZUG-Minisymposium mit Michael Wagreich

Das Zentrum für Umweltgeschichte (ZUG) lädt zu folgender Veranstaltung:

Das Anthropozän – ein neues (geologisches) Erdzeitalter?

 

Präsentation:

Ao. Univ. Prof. Dr. Michael Wagreich

Department für Geodynamik und Sedimentologie, Universität Wien

 

Einleitung:
Assoc. Prof. Mag. Dr. Martin Schmid
Zentrum für Umweltgeschichte, Institut für Soziale Ökologie, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Weiterlesen

Wissenschaftliches Netzwerk sozial-ökologische Transformation: UN Agenda 2030 und SDGs in Regierungsverhandlungen

Aus Anlass der Konstitution des neuen Nationalrats und der laufenden Koalitionsverhandlungen möchten die Mitglieder des wissenschaftlichen Netzwerks sozial-ökologische Transformation auf die Bedeutung der UN Agenda 2030  und der Sustainable Development Goals (SDGs) hinweisen. Zur Bewältigung der vor uns liegenden Herausforderungen ist es wichtig zu sehen, dass es dabei nicht um reine Umweltthemen geht, sondern um eine integrierte Betrachtung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Dimensionen.

Zu diesem Zweck wurde ein offener Brief verfasst und von einer großen Anzahl von Kolleginnen und Kollegen unterzeichnet:

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Neues Projekt unterstützt Innovation für Wälder

Fast 40 Prozent der europäischen Landfläche wird von Wäldern bedeckt. Wälder übernehmen in unserem Ökosystem wichtige Aufgaben; sie sind aber in erheblichem Ausmaß von natürlichen und menschengemachten Bedrohungen betroffen. Das EU-H2020-Projekt InnoForESt möchte Innovationen für die europäischen Wälder fördern, damit diese nachhaltig zu einem guten Leben der Menschen, die in ihnen und um sie herum leben, beitragen können.

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Überall blühen Rosen: Ehrenringe für Marina Fischer-Kowalski und Norbert Frei

Im feierlichen Rahmen verliehen der Rektor der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Oliver Vitouch, und die Vorsitzende des Senats, Larissa Krainer, am 11. Oktober 2017 Ehrenringe an den Germanisten Norbert Frei und die Sozialökologin Marina Fischer-Kowalski.

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Klimawandel, Demographie und Gesundheit – Herausforderungen für die Zukunft


Über seine Ergebnisse sprach Willi Haas mit ad astra.

Der Forscher Willi Haas beschäftigt sich unter Berücksichtigung demographischer Veränderungen mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. Er berechnet, wie anfällig unsere Gesellschaft für bestimmte, nachteilige Klimawandelfolgen ist, und untersucht, welche Adaptionsmaßnahmen und Optionen zur Verfügung stehen, um diese Auswirkungen abzumildern. Die Hochrechnungen für Österreich ergeben, dass es rund um die Jahre 2030 und 2050 jährlich etwa 3.000 zusätzliche Todesfälle allein durch Hitzewellengeben wird, vorausgesetzt, es werden keine zusätzlichen Anpassungsmaßnahmen getroffen. In ungünstigen Entwicklungsszenarien und ungünstigen Jahren ist sogar eine Verdreifachung dieser Zahl möglich. In einem von ihm geleiteten Assessmentreport für Österreich soll bis zur UN-Klimakonferenz COP 2018 der Sachstand zum Thema Gesundheit, Demographie und Klimawandel bewertet werden.

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Im Kosmos von… Helmut Haberl


Mein Kosmos ist ein Haus in Maria Anzbach am westlichen Rand des Wienerwalds. Die schöne Lage und der umliegende Garten waren wichtige Motive für die Übersiedlung aus Wien. Ich bin auf dem Land im oberösterreichischen Garsten aufgewachsen. Mit 40 habe ich gemerkt, dass ich es in der Großstadt nicht mehr länger aushalte und meine Wohnumgebung ändern muss. Das Haus habe ich 2011 mit meiner Schwester gemeinsam gekauft. Es war ziemlich desolat, und wir haben es von Grund auf saniert.

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Wenn Wälder wieder wachsen: ERC Starting Grant für Nachhaltigkeitsforscherin Simone Gingrich

In vielen industrialisierten Ländern wächst der Wald wieder, nachdem lange großflächig abgeholzt wurde. Was auf den ersten Blick positiv für die Umwelt und damit auch für das Klima wirkt, ist nicht notwendigerweise eine Lösung für den Klimaschutz. Simone Gingrich erhält einen renommierten ERC Starting Grant und möchte damit „versteckte Emissionen“ von Wiederbewaldungsprozessen aufzeigen und analysieren.

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Aktuelle Einblicke in die Soziale Ökologie: Special Issue der Zeitschrift Sustainability erschienen

Die Soziale Ökologie hat in den letzten Jahrzehnten wichtige Beiträge zur Nachhaltigkeitsforschung geleistet. Als Wissenschaft von den gesellschaftlichen Naturverhältnissen wurde sie seit den späten 1980er-Jahren entwickelt. Heute gilt dieser Ansatz, der komplexe Umweltprobleme auf krisenhafte Beziehungen zwischen Gesellschaft und Natur zurückführt, als grundlegend für eine Forschung für nachhaltige Entwicklung. Die Sonderausgabe der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Sustainability“ gibt nun erstmals einen umfassenden Einblick in den Stand der sozial-ökologischen Forschung.

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Von der Empörung über die Art, wie eine einzelne Art mit den anderen Arten umgeht

Wie viele Arten bleiben uns, wenn wir Land in einer bestimmten Weise nutzen und der Klimawandel voranschreitet? Zu dieser Frage forscht Iwona Dullinger in ihrer Dissertation am Institut für Soziale Ökologie. Mittlerweile weiß man, dass Landnutzung und Klimawandel die zwei wichtigsten Treiber für den Verlust von Biodiversität sind. Sie werden in der Forschung aber noch recht selten gemeinsam betrachtet. Diese Lücke möchte Dullinger nun schließen.

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81. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte

The Black Death and Social Metabolism: Late Medieval English Energy Consumption

 

Presentation:

Prof. Richard W. Unger

Department of History, University of British Columbia

 

Introduction:
Univ.-Prof. Ing. Dr.phil. Verena Winiwarter
Zentrum für Umweltgeschichte, Institut für Soziale Ökologie, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

 

Ort / Place: AAU | IFF | Standort Wien, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29

Zeit / Time: Donnerstag, 22. Juni 2017, 18.15 – 20.00 Uhr Weiterlesen