Buchpräsentation zum Element Wasser: Visuelle Kultur, Geschichte, Materie & Wirtschaftsgut

Am 6. März präsentieren die HerausgeberInnen und AutorInnen den Sammelband „Wasser. Interdisziplinäre Ansätze zum zukunftsfähigen Umgang mit einer Schlüsselressource“ ab 17:00 Uhr im Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse am Campus der Alpen-Adria-Universität. Das Buch ist Ergebnis des Klagenfurter Interdisziplinären Kollegs, das in diesem Semester unter Einbindung der Romanistischen Medien- und Kulturwissenschaften, der Mathematik, der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Umweltgeschichte angeboten wurde.

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Kreislaufwirtschaft in der EU: Maßnahmen und neues Monitoring

Kürzlich hat die EU ein „Circular Economy Package“ veröffentlicht, welches unterschiedliche Maßnahmen vorsieht, um die Transformation zu einer Kreislaufwirtschaft zu forcieren. Dazu gehört auch ein Monitoringsystem zur Messung des Fortschritts in Richtung Kreislaufwirtschaft, dessen Grundlagen vom Wiener Institut für Soziale Ökologie gemeinsam mit dem Joint Research Centre der Europäischen Kommission in Ispra entwickelt wurden.

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„Mittelmeerrouten“: Imperiale Ökologie und  metabolistische Netzwerke im mediterranen Raum, 300-1500 n. Chr.

Einladung zum 84. MINISYMPOSIUM DES ZENTRUMS FÜR UMWELTGESCHICHTE

 

„Mittelmeerrouten“: Imperiale Ökologie und  metabolistische Netzwerke im mediterranen Raum, 300-1500 n. Chr.

Präsentation:
Dr. Johannes Preiser-Kapeller
Abteilung für Byzanzforschung, Institut für Mittelalterforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften

 

Moderation:
Dr. Simone Gingrich
Zentrum für Umweltgeschichte, Institut für Soziale Ökologie, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

 

Ort / Place: AAU | IFF | Standort Wien, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29

Zeit / Time: Donnerstag, 18. Jänner 2018, 18.15 – 20.00 Uhr

 

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Neue Publikation von SEC-AutorInnen zu Energy Transitions

Haberl, Helmut, Karl-Heinz Erb, Fridolin Krausmann, Maria Niedertscheider, 2018. Global energy transitions: a long-term socioeconomic metabolism perspective, in: Barry D. Solomon, Kirby E. Calvert (eds.), Handbook on the Geographies of Energy. Edward Elgar, Cheltenham and Northampton, chapter 28.

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Globale Treibhausgasemissionen der Wald- und Weidewirtschaft viel größer und älter als bisher angenommen

Die menschliche Nutzung von Biomasse führt zu einer Halbierung der globalen Vegetationsbestände. Dies ist mit massiven Emissionen von Treibhausgasen verbunden. Dabei hat die Nutzung der Wälder und der natürlichen Grasländer für Wald- und Weidewirtschaft ähnlich große Auswirkungen wie die globale Abholzung für landwirtschaftliche Zwecke. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Karlheinz Erb vom Institut für Soziale Ökologie als Erstautor verantwortet und die gestern in Nature publiziert wurde.

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Christina Plank mit dem Preis für die beste Dissertation 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft ausgezeichnet

Der Post-Doc-Wissenschaftlerin am Institut für Soziale Ökologie wurde die Auszeichnung am 30. November überreicht. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Oligarchische Staatlichkeit: Das Agrartreibstoffprojekt in der Ukraine“.

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Die letzten alpinen Freiräume müssen bewahrt werden!

WWF, Alpenverein und Naturfreunde gründen „Allianz für die Seele der Alpen“

Die ursprüngliche Natur- und Kulturlandschaft ist die Seele unserer Alpen. Sie beherbergt viele sensible Ökosysteme, liefert uns frische Luft und sauberes Wasser und bietet Schutz vor den Folgen extremer Wetterereignisse. Wenn Landschaftsräume unerschlossen und weitgehend naturbelassen sind, erfüllen sie als alpine Freiräume viele wertvolle Funktionen. Weiterlesen

Neues europäisches Trainingsnetzwerk erforscht Fernwirkungen in der globalen Landnutzung

Die weltweiten Muster der Landnutzungsintensität hängen ganz maßgeblich von den globalen Handelsströmen ab. In vielen Produkten stecken Rohstoffe aus Land- und Forstwirtschaft. Durch die weltweiten Handelsverflechtungen entstehen „Fernwirkungen“, über die entfernte Orte verbunden sind. Angesichts des exponentiell wachsenden Handels stellen diese Fernwirkungen eine zunehmend wichtigere Herausforderung für die nachhaltige Gestaltung der Landnutzung dar. Das Marie Skłodowska-Curie-Programm der Europäischen Union wird ab 2018 ein Trainingsnetzwerk fördern, in dem 15 DoktorandInnen verschiedene Fragen im Zusammenhang mit Fernwirkungen untersuchen werden. Ein Doktorand oder eine Doktorandin wird am Institut für Soziale Ökologie zu Indikatoren arbeiten, die Effekte der Verbindungen zwischen Landnutzungssystemen erforschen.

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83. ZUG-Minisymposium mit Michael Wagreich

Das Zentrum für Umweltgeschichte (ZUG) lädt zu folgender Veranstaltung:

Das Anthropozän – ein neues (geologisches) Erdzeitalter?

 

Präsentation:

Ao. Univ. Prof. Dr. Michael Wagreich

Department für Geodynamik und Sedimentologie, Universität Wien

 

Einleitung:
Assoc. Prof. Mag. Dr. Martin Schmid
Zentrum für Umweltgeschichte, Institut für Soziale Ökologie, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Weiterlesen

Gemeinsam die Erderwärmung verringern – Österreich braucht verstärkte Kooperation

Um die Ziele des Pariser Übereinkommens zu erreichen, und um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich zu sichern, braucht es starke Partner, die Österreich gemeinsam durch eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung auf den Weg zu einer – ökologisch wie ökonomisch – nachhaltigen Zukunft bringen können. Der globale Anstieg des Treibhausgas-Ausstoßes auf ein Rekordhoch, hat mittlerweile zu einem Niveau der Kohlendioxid-Konzentrationen geführt, dass es seit Millionen Jahren nicht mehr gegeben hat. Bei einem Anhalten dieser Entwicklung ist mit einer dramatischen Erwärmung der Erdatmosphäre zu rechnen. Die VerhandlerInnen des neuen Regierungsprogramms sind daher dazu aufgerufen, ein klares Zeichen zu setzen und Österreich zu einem internationalen Vorreiter in Sachen Klima – und Energiepolitik zu machen.
Die Österreichische Klimaforschungsgemeinschaft hat mit der Gründung des Climate Change Centre Austria (CCCA) demonstriert, dass durch kooperative Ansätze und Bündelung der Ressourcen große Fortschritte in der Erforschung der Problematik des Klimawandels erzielt werden können, und die erzielten Forschungsergebnisse gemeinsam wesentlich effizienter und effektiver den Ämtern, Behörden und BürgerInnen vermittelt werden können. Durch die Förderung des CCCA über Mittel der Universitäten, aber auch durch die Etablierung des Klima- und Energiefonds haben vergangene österreichische Bundesregierungen erste wichtige Zeichen gesetzt, um der Klimaerwärmung wirksam entgegenzutreten. Damit wurde nicht nur die Klimaforschung gestärkt, sondern auch konkrete innovative Projekte für die Transformation zur emissionsfreien Gesellschaft auf den Weg gebracht. Eine konsequente Weiterverfolgung dieses Weges ist für die wirtschaftliche Entwicklung von Vorteil da diese, klare und stabile Rahmenbedingungen über viele Jahre benötigt.

„Das CCCA steht für „Responsible Science“ und Nachhaltigkeit und hat sich seit seiner Gründung 2011 als Netzwerk der gesamten österreichischen Klimaforschungs-Community etabliert. Das CCCA und seine Mitglieder stehen den Behörden, Ministerien, Ländern und Gemeinden als engagierter Partner bei der Beurteilung und Bewältigung der Klimawandelproblematik zur Verfügung. Dazu ist es aber notwendig, geeignete und entsprechend dotierte Finanzierungsinstrumente bereitzustellen“, betont Gerhard Wotawa, Obmann des CCCA. Projekte wie der Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel (AAR14) oder die weithin beachtete Studie über die Kosten des klimapolitischen Nichtstuns (COIN – Costs of Inaction) wären ohne die Mittel des Klima- und Energiefonds nicht möglich gewesen. In Zukunft werden zur Erreichung der Ziele des Pariser Übereinkommens und zur dazu erforderlichen Transformation der österreichischen Wirtschaft noch wesentlich größere Mittel und deutlich intensivere Kooperationen notwendig sein.

Das Forschungsnetzwerk Climate Change Centre Austria
Der Verein Climate Change Centre Austria (CCCA) ist der Zusammenschluss aller in Österreich relevanten Institutionen aus dem Bereich Klimaforschung. Das Ziel ist, einen konstruktiven Klimadialog zu fördern. Das CCCA dient als Anlaufstelle für Forschung, Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Medien für alle Fragen der Klimaforschung in Österreich. Das CCCA hat den „Österreichischen Sachstandsbericht Klimawandel“ erstellt, die bisher umfassendste Sammlung wissenschaftlicher Fakten zum Thema Klimawandel in Österreich. Weiters wurde das CCCA-Datenzentrum eingerichtet, eine frei zugängliche Plattform mit hochwertigen Forschungsdaten. Das Servicezentrum bringt WissenschaftlerInnen, EntscheidungsträgerInnen in Verwaltung und Wirtschaft, sowie die Zivilgesellschaft zusammen. Vor kurzem wurde mit dem „Science Plan“ außerdem eine Leitlinie für die heimische Klimaforschung entwickelt, die auch den Forschungsförderungseinrichtungen Orientierung bieten soll.

 

Rückfragen & Kontakt:

Stefan Ropac
Wissensmanager im CCCA
stefan.ropac@ccca.ac.at
0043(0)664/8854 6060

 

CCCA Presseaussendung vom 14.11.17