Neue Studie belegt: Bio kann einen wichtigen Beitrag zur Welternährung leisten

Eine weltweite Umstellung auf biologischen Landbau kann zu einem nachhaltigen Ernährungssystem beitragen, wenn sie mit weiteren Maßnahmen kombiniert wird, nämlich mit Reduktion der tierischen Produkte in der menschlichen Ernährung um ein Drittel, weniger Kraftfutter und weniger Nahrungsmittelabfälle. Ein solches Ernährungssystem hat äußerst positive Auswirkungen auf wichtige Umweltaspekte wie Überdüngung und Pestizidverbrauch – und führt trotz biologischer Bewirtschaftung nicht zu einem höheren Landverbrauch. Dies belegt eine neue Studie, an der das Wiener Institut für Soziale Ökologie mitgewirkt hat und deren Ergebnisse nun in „Nature Communications“ veröffentlicht wurden.

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Neues Projekt unterstützt Innovation für Wälder

Fast 40 Prozent der europäischen Landfläche wird von Wäldern bedeckt. Wälder übernehmen in unserem Ökosystem wichtige Aufgaben; sie sind aber in erheblichem Ausmaß von natürlichen und menschengemachten Bedrohungen betroffen. Das EU-H2020-Projekt InnoForESt möchte Innovationen für die europäischen Wälder fördern, damit diese nachhaltig zu einem guten Leben der Menschen, die in ihnen und um sie herum leben, beitragen können.

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Überall blühen Rosen: Ehrenringe für Marina Fischer-Kowalski und Norbert Frei

Im feierlichen Rahmen verliehen der Rektor der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Oliver Vitouch, und die Vorsitzende des Senats, Larissa Krainer, am 11. Oktober 2017 Ehrenringe an den Germanisten Norbert Frei und die Sozialökologin Marina Fischer-Kowalski.

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Wenn Wälder wieder wachsen: ERC Starting Grant für Nachhaltigkeitsforscherin Simone Gingrich

In vielen industrialisierten Ländern wächst der Wald wieder, nachdem lange großflächig abgeholzt wurde. Was auf den ersten Blick positiv für die Umwelt und damit auch für das Klima wirkt, ist nicht notwendigerweise eine Lösung für den Klimaschutz. Simone Gingrich erhält einen renommierten ERC Starting Grant und möchte damit „versteckte Emissionen“ von Wiederbewaldungsprozessen aufzeigen und analysieren.

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Aktuelle Einblicke in die Soziale Ökologie: Special Issue der Zeitschrift Sustainability erschienen

Die Soziale Ökologie hat in den letzten Jahrzehnten wichtige Beiträge zur Nachhaltigkeitsforschung geleistet. Als Wissenschaft von den gesellschaftlichen Naturverhältnissen wurde sie seit den späten 1980er-Jahren entwickelt. Heute gilt dieser Ansatz, der komplexe Umweltprobleme auf krisenhafte Beziehungen zwischen Gesellschaft und Natur zurückführt, als grundlegend für eine Forschung für nachhaltige Entwicklung. Die Sonderausgabe der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Sustainability“ gibt nun erstmals einen umfassenden Einblick in den Stand der sozial-ökologischen Forschung.

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European Training Network an der HU

Bis 2022 sollen Doktorandinnen und Doktoranden für eine gerechtere und nachhaltige Welt ausgebildet werden. Weiterlesen

Advanced ERC-Grant für Helmut Haberl

Die Forschungspreise des Europäischen Forschungsrats gehören zu den höchst angesehenen Förderungen, die Forscherinnen und Forscher in Europa einwerben können. An den Humanökologen Helmut Haberl (Institut für Soziale Ökologie) wurde nun ein Advanced ERC-Grant vergeben. Er ist mit knapp 2,5 Millionen Euro über 5 Jahre dotiert. Helmut Haberl wird sich mit der Rolle der Materialbestände für die Entwicklung zu einer nachhaltigen Gesellschaft beschäftigen.    

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Durstige Landwirtschaft: Übermäßige Grundwassernutzung bedroht Lebensmittelversorgung weltweit

Der Anbau international gehandelter Lebensmittel zapft immer größere Mengen an nicht-erneuerbarem Grundwasser an. Dies führt dazu, dass die Grundwasservorräte schrumpfen – die zukünftige Verfügbarkeit von Lebensmitteln und Wasser gerät damit weltweit in Gefahr, warnt ein internationales Forscherteam im Fachblatt „Nature”. Laut den Expertinnen und Experten des University College of London, des Senckenberg, der Alpen-Adria-Universität, der NASA and des International Institute for Applied Systems Analysis, ist die Menge an nicht-erneuerbarem Grundwasser, das zur Bewässerung genutzt wird, von 2000 bis 2010 um knapp ein Viertel angestiegen.

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Das Jahrhundert der Material-Akkumulation: 23-fache Zunahme der Material-Bestände in Gebäuden und Infrastruktur treibt den Ressourcenverbrauch an

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des Instituts für Soziale Ökologie legt erstmals eine Schätzung darüber vor, wie viele natürliche Ressourcen in Gebäuden und Infrastrukturen gebunden sind. Demnach sind die globalen gesellschaftlichen Materialbestände von 1900 bis 2010 um das 23-Fache gestiegen, mit langfristigen Auswirkungen für Kreislaufschließung und Emissionen.

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Vom Luchs bis zur Lungenflechte: Wo die wilden Kerle wohnen

„Buch der Wildnis“ liefert Überblick über Österreichs letzte unberührte Naturräume

Gebäude, Straßen, Menschenmassen, Schmutz und Lärm – je hektischer unsere Welt wird, desto mehr wächst die Sehnsucht der Menschen nach ruhigen, naturbelassenen Rückzugsräumen. „Die Begriffe „Unverfälschte Natur“ oder „Wildnis“ erzeugen allerhand Bilder im Kopfkino, aber was sich dahinter konkret verbirgt, wissen wohl die wenigsten“, sagt Karin Enzenhofer vom WWF. „Wir wollen das ändern und einem besonderen Naturschatz ein Gesicht verleihen: der heimischen Wildnis. Das „Buch der Wildnis“ portraitiert 50 besonders naturnahe, kaum erschlossene Gebiete Österreichs. Leserinnen und Lesern erhalten Einblick in die Schönheit, den Wert und die Verletzlichkeit dieser einzigartigen Landschaften. Das Buch ist zum kostenfreien Download auf  www.wwf.at/wildnis erhältlich. Studie zeigt: Viel wilde Natur in den Alpen

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