Kreislaufwirtschaft in der EU: Maßnahmen und neues Monitoring

Kürzlich hat die EU ein „Circular Economy Package“ veröffentlicht, welches unterschiedliche Maßnahmen vorsieht, um die Transformation zu einer Kreislaufwirtschaft zu forcieren. Dazu gehört auch ein Monitoringsystem zur Messung des Fortschritts in Richtung Kreislaufwirtschaft, dessen Grundlagen vom Wiener Institut für Soziale Ökologie gemeinsam mit dem Joint Research Centre der Europäischen Kommission in Ispra entwickelt wurden.

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Globale Treibhausgasemissionen der Wald- und Weidewirtschaft viel größer und älter als bisher angenommen

Die menschliche Nutzung von Biomasse führt zu einer Halbierung der globalen Vegetationsbestände. Dies ist mit massiven Emissionen von Treibhausgasen verbunden. Dabei hat die Nutzung der Wälder und der natürlichen Grasländer für Wald- und Weidewirtschaft ähnlich große Auswirkungen wie die globale Abholzung für landwirtschaftliche Zwecke. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Karlheinz Erb vom Institut für Soziale Ökologie als Erstautor verantwortet und die gestern in Nature publiziert wurde.

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Der Fluss, das Rechtssubjekt

Im November 2016 entschied sich das kolumbianische Verfassungsgericht, dem Río Atrato Persönlichkeitsrechte zuzugestehen. Das Urteil wurde im Mai 2017 veröffentlicht. Der Geograph Moremi Zeil fragt in seiner Dissertation nach den Rahmenbedingungen, Ursachen und vor allem Folgen dieses Urteils.

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Christina Plank mit dem Preis für die beste Dissertation 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft ausgezeichnet

Der Post-Doc-Wissenschaftlerin am Institut für Soziale Ökologie wurde die Auszeichnung am 30. November überreicht. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Oligarchische Staatlichkeit: Das Agrartreibstoffprojekt in der Ukraine“.

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Neues europäisches Trainingsnetzwerk erforscht Fernwirkungen in der globalen Landnutzung

Die weltweiten Muster der Landnutzungsintensität hängen ganz maßgeblich von den globalen Handelsströmen ab. In vielen Produkten stecken Rohstoffe aus Land- und Forstwirtschaft. Durch die weltweiten Handelsverflechtungen entstehen „Fernwirkungen“, über die entfernte Orte verbunden sind. Angesichts des exponentiell wachsenden Handels stellen diese Fernwirkungen eine zunehmend wichtigere Herausforderung für die nachhaltige Gestaltung der Landnutzung dar. Das Marie Skłodowska-Curie-Programm der Europäischen Union wird ab 2018 ein Trainingsnetzwerk fördern, in dem 15 DoktorandInnen verschiedene Fragen im Zusammenhang mit Fernwirkungen untersuchen werden. Ein Doktorand oder eine Doktorandin wird am Institut für Soziale Ökologie zu Indikatoren arbeiten, die Effekte der Verbindungen zwischen Landnutzungssystemen erforschen.

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Konsum im Wandel: Was kann Konsum verändern?

Was, wie und zu welchem Zweck der Mensch konsumiert, hat seit dem Aufkommen des Massenkonsums zu weitreichenden gesellschaftlichen und ökologischen Veränderungen geführt. Eine Tagung an der Alpen-Adria-Universität ist der Frage gewidmet, inwiefern Konsum selbst als transformative Kraft genutzt werden kann; eine Frage, die für die Organisatorinnen vor dem Hintergrund großer gesellschaftlicher Umbrüche hochaktuell ist. Am 21. und 22. September 2017 werden sich dazu Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis austauschen.

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Wenn Wälder wieder wachsen: ERC Starting Grant für Nachhaltigkeitsforscherin Simone Gingrich

In vielen industrialisierten Ländern wächst der Wald wieder, nachdem lange großflächig abgeholzt wurde. Was auf den ersten Blick positiv für die Umwelt und damit auch für das Klima wirkt, ist nicht notwendigerweise eine Lösung für den Klimaschutz. Simone Gingrich erhält einen renommierten ERC Starting Grant und möchte damit „versteckte Emissionen“ von Wiederbewaldungsprozessen aufzeigen und analysieren.

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Aktuelle Einblicke in die Soziale Ökologie: Special Issue der Zeitschrift Sustainability erschienen

Die Soziale Ökologie hat in den letzten Jahrzehnten wichtige Beiträge zur Nachhaltigkeitsforschung geleistet. Als Wissenschaft von den gesellschaftlichen Naturverhältnissen wurde sie seit den späten 1980er-Jahren entwickelt. Heute gilt dieser Ansatz, der komplexe Umweltprobleme auf krisenhafte Beziehungen zwischen Gesellschaft und Natur zurückführt, als grundlegend für eine Forschung für nachhaltige Entwicklung. Die Sonderausgabe der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Sustainability“ gibt nun erstmals einen umfassenden Einblick in den Stand der sozial-ökologischen Forschung.

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Von der Empörung über die Art, wie eine einzelne Art mit den anderen Arten umgeht

Wie viele Arten bleiben uns, wenn wir Land in einer bestimmten Weise nutzen und der Klimawandel voranschreitet? Zu dieser Frage forscht Iwona Dullinger in ihrer Dissertation am Institut für Soziale Ökologie. Mittlerweile weiß man, dass Landnutzung und Klimawandel die zwei wichtigsten Treiber für den Verlust von Biodiversität sind. Sie werden in der Forschung aber noch recht selten gemeinsam betrachtet. Diese Lücke möchte Dullinger nun schließen.

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Barbara Plank erhielt Best Student Paper Prize

Die Doktorandin am Institut für Soziale Ökologie erhielt die Auszeichnung im Rahmen der 12th Conference of the European Society for Ecological Economics Ecological Economics in Action: Building a Reflective and Inclusive Community (ESEE 2017) Ende Juni in Budapest.

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