Medien in der Coronakrise: Auf dem Weg von der Verlautbarung zum kritischen Blick

Die Medien, darunter auch die öffentlich-rechtlichen Sender, haben turbulente Wochen hinter sich. Larissa Krainer, außerordentliche Professorin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, beobachtet momentan einen Wandel in der Berichterstattung. So werde zunehmend weniger Verlautbarungsjournalismus und wieder mehr kritischer Journalismus betrieben.

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Corona-Leugnung zwischen Notstandsagieren und Handeln

Die Philosophin Alice Pechriggl hat für die Serie „philosopher en temps d’épidémie“ einen Essay verfasst, den Sie hier in der Originalfassung lesen können. Das (französischsprachige) Video dazu gibt’s hier.

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Neuer Sammelband zur filmischen Arbeit von Quentin Tarantino erschienen

„Ein interkultureller Regisseur mit eindeutig erkennbarer Handschrift“: Der Klagenfurter Filmwissenschaftler und Anglist Jörg Helbig hat Arbeiten zu allen von Tarantino veröffentlichten Filmen in einer gemeinsamen Publikation versammelt. Es ist das erste filmwissenschaftliche Buch, das sowohl Tarantinos ersten Film, My Best Friend’s Birthday (1987), als auch seinen jüngsten, Once Upon a Time… in Hollywood (2019), vorstellt und analysiert.

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Corona zeigt das Primat der Zahlen

Wissenschaft scheint aktuell medial allgegenwärtig. Claudia Brunner gibt dazu zu bedenken, dass vorwiegend ein bestimmter Wissensbestand, nämlich ein kleiner Teil eines naturwissenschaftlichen, englischsprachigen Kanons, sichtbar wird. Sie hat in einem vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Habilitationsprojekt zum Thema „epistemische Gewalt“ unbequeme Fragen zu einem aufgeklärt-emanzipatorischen Selbstverständnis wissenschaftlicher Wissensproduktion gestellt und hat ihre Erkenntnisse dazu jüngst in Buchform veröffentlicht. Mit uns hat sie über die Repräsentation von Wissen im aktuellen Corona-Diskurs gesprochen.

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Online-Tools in der Lehre: „Wir dürfen in der Euphorie nicht jene übersehen, die aus verschiedensten Gründen nicht mitkommen.“

Die Maßnahmen aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie (Corona) machen es derzeit nötig, auf Präsenzlehre zu verzichten und die Lehre digital durchzuführen. Ursula Doleschal ist Institutsvorständin am Institut für Slawistik und bietet all ihre Lehrveranstaltungen über E-Learning an. Wir haben mit ihr gesprochen, um zu erfahren, wie es ihr im Home-Office geht, welche Online-Tools sie nutzt und wie sie die derzeitige Situation meistert. Weiterlesen

Mythos in der Struktur des menschlichen Denkens

Mayya Soboleva erarbeitet, gefördert vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF, ein neues philosophisches Modell, wie wir den Mythos in der Struktur des menschlichen Denkens begreifen können.

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Neues Projekt zu Deutschsprachig-Jüdischer Literatur

Nach wie vor ist die deutsch-jüdische Literatur und Kultur nicht adäquat zu ihren Leistungen in der Wissenschaft wie im kulturellen Gedächtnis präsent, so ein Befund des Germanisten Primus-Heinz Kucher. Er leitet seit November 2019 ein internationales, unter anderem vom Wissenschaftsfonds FWF finanziertes, Projekt, in dem Forschungszugänge in Paradigmen erkundet werden, um zu einer vielschichtigen Darstellung deutschsprachig-jüdischen Literatur- und Kulturschaffens zu gelangen.

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Menschen im höheren Lebensalter: Digitale Medien gegen Einsamkeit und soziale Isolation

Einsamkeit und soziale Isolation können gesundheitliche Probleme hervorrufen. Janina Müller, Nachwuchswissenschaftlerin am Institut für Psychologie, hat für ihre Dissertation untersucht, inwiefern digitale Kommunikationsmittel einen Ausweg aus der sozialen Isolation bringen können.

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Hans Karl Peterlini: „Im schriftlichen Austausch sind höhere Präzision und gedankliche Schärfe gefordert. Das ist ein Gewinn.“

Hans Karl Peterlini ist Universitätsprofessor für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Interkulturelle Bildung am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. Seit Jänner 2020 ist er Prodekan der Fakultät für Kulturwissenschaften. Die Maßnahmen aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie (Corona) machen es derzeit nötig, auf Präsenzlehre zu verzichten und die Lehre digital durchzuführen. Wir haben mit ihm darüber gesprochen und gefragt, wie er die derzeitige Situation meistert.

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Schule in Zeiten von Corona: „Mehr Zeit zum Üben“

Aus Studien weiß man, dass im Regelunterricht im Schnitt nur sehr wenig Zeit für das strukturierte Üben aufgewandt wird. Im Gespräch mit dem Professor für Deutschdidaktik Markus Pissarek zeigt sich: Der digitale Unterricht in Zeiten von Corona könnte zum Vorteil für die Schülerinnen und Schüler mehr Gelegenheit zum systematischen Üben bieten. Gleichzeitig blickt der Deutschdidaktiker besorgt auf andere aktuelle Entwicklungen, wie jene Schüler*innen, zu denen derzeit kein Kontakt besteht und die zunehmend den Anschluss verlieren könnten.

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