Forschungstag und Antrittsvorlesung: Solidarität und Transformation

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. Juni 2022 (9:00 bis 16:00 Uhr) an der Universität Klagenfurt (z.108 und z.109) statt.

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Ingeborg Bachmann und die Philosophie

Die Öffentlichkeit kennt Ingeborg Bachmann als Schriftstellerin. Dass sie ursprünglich gleichermaßen der Philosophie zugeneigt war, wissen nur wenige. Von 19. bis 21. Mai werden sich Expert*innen aus Philosophie und Literaturforschung mit der Philosophin Ingeborg Bachmann im Rahmen einer internationalen Tagung auseinandersetzen.

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Im Namen von Wissenschaft und Kindeswohl: Buchpublikation und Theaterstück zur Gewalt an Kindern und Jugendlichen in heilpädagogischen Institutionen der Jugendwohlfahrt und des Gesundheitswesens in Kärnten zwischen 1950 und 2000

Gewaltprävention kann ohne die Aufarbeitung der Bedingungen, die historische Gewalt ermöglichten, nicht gelingen. Dies zeigt die aktuelle Studie „Im Namen von Wissenschaft und Kindeswohl“ des Forschungsteams unter der Leitung von Ulrike Loch. „Die Aufarbeitung systematischer Kindesmisshandlung ist nicht nur für die Opfer von emotionaler Bedeutung, sondern auch für die Gesellschaft, die den Opfern nicht geglaubt und jahrzehntelang weggesehen hat“, so Ulrike Loch. Für ihre Forschung erhielt sie den Kärntner Menschenrechtspreis; derzeit ist zudem ein Theaterstück zu sehen, um die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Gewalt anzustoßen.

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„Arbeit ist nicht ortlos geworden.“

Wie werden Digitalisierung und Virtualisierung unsere Arbeitsräume verändern? Caroline Roth-Ebner (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt) und Mascha Will-Zocholl (Fachbereich Verwaltung an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung) haben kürzlich einen Band zu „Topologies of Digital Work“ herausgegeben. Uns hat Caroline Roth-Ebner erklärt, warum es nicht egal ist, wo man arbeitet.

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Der Zauber der (verkaufenden) Geschichten: Wie Kinder in mediale Konsumerlebniswelten eintauchen

Auch heuer werden die Geschenke unterm Weihnachtsbaum wieder Kinderaugen zum Strahlen bringen. Deren Eltern tauchen dieser Tage wieder in eine Konsumwelt ab, in der sie allgegenwärtigen Figuren wie der Eiskönigin Elsa oder dem Zauberlehrling Harry Potter begegnen. Caroline Roth-Ebner hat untersucht, wie Kinder und Eltern diese medialen Konsumerlebniswelten wahrnehmen und ihre Erkenntnisse nun in einer Publikation vorgestellt.

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Körperliche und sexuelle Gewalt bei Dates von Jugendlichen: Wie effektiv sind Präventionsprogramme?

Studien zeigen, dass körperliche und sexuelle Gewalt bei Teenager-Dates oft vorkommt: Die Häufigkeit liegt laut aktuellen Daten bei rund 20 Prozent für körperliche Gewalt und bei rund 10 Prozent für sexuelle Gewalt. Ein Forschungsteam an der Universität Klagenfurt hat nun mit einer Meta-Analyse untersucht, inwiefern Präventionsprogramme wirken. Die Ergebnisse wurden nun in JAMA Pediatrics vorgestellt.

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Magdalena Kaltseis erhält Postdoc-Stipendium an der University of Alberta

Die Slawistin wird ab Jänner 2022 am Department of Modern Languages and Cultural Studies forschen. Das Postdoc-Stipendium wird in Zusammenarbeit mit dem Kule Folklore Centre an der Faculty of Arts der University of Alberta angeboten.

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Weisheit in Partnerschaften: Partner*in als Entwicklungschance sehen

Wie sollte eine Partnerschaft gestaltet sein, damit sie die Partner*innen in ihrer Weisheitsentwicklung unterstützt? Diesen und anderen Fragen von Weisheit in Partnerschaften geht Irina Auer-Spath in ihrer Dissertation nach.

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Venedigs Kanäle zuschütten: Filippo Tommaso Marinettis Futurismus

Die Arbeiten des italienischen Schriftstellers und Gründers des Futurismus Filippo Tommaso Marinetti sowie des Autors Aldo Palazzeschi stehen im Mittelpunkt der Dissertation von Sandra Kremon. Sie hat ihr Studium im PhD-Programm „Italian Studies“ kürzlich abgeschlossen und sich dabei gefragt, wie sich die literarische Darstellung Venedigs während der avantgardistischen Bewegung gewandelt hat.

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Science-Fiction-Filme: Warum haben Maschinenmenschen ein Geschlecht?

Im italienischen Stummfilm La bambola vivente von Luigi Maggi aus dem Jahr 1924 baut ein Wissenschaftler eine Puppe, die seiner Tochter zum Verwechseln ähnlich sieht. Dieser Maschinenmensch ist dabei klar weiblich. Larissa Grantner, Doktorandin im Programm „Italian Studies“, untersucht in einer interdisziplinären Studie, welche Rolle die Kategorie Geschlecht bei Maschinenmenschen in Filmen spielt.

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