Mehr Frust an den Universitäten: Die Motivation der Studierenden im Schatten von COVID-19

 „Distance Learning“ lautet die Devise an Österreichischen Hochschulen seit Mitte März. Der Frage, welche motivationalen und emotionalen Veränderungen für die Studierenden damit einhergehen, sind Forscher*innen der Universitäten in Innsbruck, Salzburg und Klagenfurt sowie dreier deutscher Universitäten in einer Studie mit mehr als 1800 Studierenden nachgegangen. Die Ergebnisse machen deutlich, wie sich die Umstellung von Präsenz- auf Distanzlehre negativ auf die Lernmotivation und den Kontakt zu den Lehrenden und Studierenden auswirkt.

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Neue Ergebnisse zur Kärntner Volksabstimmung 1920: Pressekonferenz stellt Forschungsergebnisse zu 100 Jahren Volksabstimmung vor

Haben gar viel mehr Kärntner Slowen*innen für den Verbleib bei Österreich gestimmt, als bisher klar war? Welche Spuren hat das Plebiszit von 1920 in den Klagenfurter Straßen(namen) hinterlassen? Wie können wir künstlerisch und wissenschaftlich den Umgang mit der Erinnerung an das Plebiszit thematisieren? Das Institut für Kulturanalyse arbeitet im Projekt „Performing Reality | Kärnten/Koroška | 1920-2020“ die bisherigen Erzählweisen zum 10. Oktober auf und präsentiert neue Perspektiven.

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Symposium „Selbstbestimmung als Utopie?“ vergleicht europäische Volksabstimmungen nach 1918

Wie ordnet man Staatsgrenzen nach einem Weltkrieg neu? Referenden über die künftige staatliche Zugehörigkeit in genau festgelegten Abstimmungsgebieten fanden 1920 nicht nur im Süden Kärntens statt (10. Oktober), sondern auch in Schleswig (Februar/März), in West- und Ostpreußen (Juli) sowie, im März 1921, in Oberschlesien. Das Symposium „Selbstbestimmung als Utopie?“ stellt am 7. Oktober 2020 einen europäischen Vergleich dieser Volksabstimmungen an.

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Von Äpfeln, die weiter weg vom Stamm fallen: Warum entscheiden sich junge Menschen aus „bildungsfernen“ Familien für ein Studium?

Bildung wird in Österreich – stärker als anderswo – „vererbt“. Das bedeutet, dass Jugendliche, deren Eltern eine akademische Ausbildung haben, sich eher selbst auch für ein Hochschulstudium entscheiden. Ein neues Forschungsprojekt will nun feststellen, welche Einflüsse für die Entscheidung für oder gegen ein Hochschulstudium förderlich oder hemmend sind.

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Innovativer Journalismus in demokratischen Gesellschaften

Wir wissen viel darüber, wie Medieninnovationen den Journalismus ökonomisch und technologisch beeinflussen, nicht aber darüber, wie journalistische Innovationen auf die Qualität von Berichterstattung und damit auf die Öffentlichkeit in demokratischen Gesellschaften einwirken. Diese Lücke möchte nun ein Forschungsprojekt unter Beteiligung der Universität Klagenfurt schließen.

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Das Erzählerische der Musik im Film

Was kann uns Musik in einem Film erzählen und wie tut sie das? Mit dieser Frage beschäftigt sich Alexander Lederer in seiner Dissertation, für die er im letzten Jahr mit dem Dissertationsstipendium der Fakultät für Kulturwissenschaften unterstützt wurde.

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Medien in der Coronakrise: Auf dem Weg von der Verlautbarung zum kritischen Blick

Die Medien, darunter auch die öffentlich-rechtlichen Sender, haben turbulente Wochen hinter sich. Larissa Krainer, außerordentliche Professorin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, beobachtet momentan einen Wandel in der Berichterstattung. So werde zunehmend weniger Verlautbarungsjournalismus und wieder mehr kritischer Journalismus betrieben.

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Corona-Leugnung zwischen Notstandsagieren und Handeln

Die Philosophin Alice Pechriggl hat für die Serie „philosopher en temps d’épidémie“ einen Essay verfasst, den Sie hier in der Originalfassung lesen können. Das (französischsprachige) Video dazu gibt’s hier.

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Corona zeigt das Primat der Zahlen

Wissenschaft scheint aktuell medial allgegenwärtig. Claudia Brunner gibt dazu zu bedenken, dass vorwiegend ein bestimmter Wissensbestand, nämlich ein kleiner Teil eines naturwissenschaftlichen, englischsprachigen Kanons, sichtbar wird. Sie hat in einem vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Habilitationsprojekt zum Thema „epistemische Gewalt“ unbequeme Fragen zu einem aufgeklärt-emanzipatorischen Selbstverständnis wissenschaftlicher Wissensproduktion gestellt und hat ihre Erkenntnisse dazu jüngst in Buchform veröffentlicht. Mit uns hat sie über die Repräsentation von Wissen im aktuellen Corona-Diskurs gesprochen.

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Mythos in der Struktur des menschlichen Denkens

Mayya Soboleva erarbeitet, gefördert vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF, ein neues philosophisches Modell, wie wir den Mythos in der Struktur des menschlichen Denkens begreifen können.

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