Wir und die Anderen: Wo und in welcher Form wird Differenz sichtbar?

Woher wissen wir überhaupt, dass wir ein „Wir“ sind und die Anderen anders? Wie werden solche Zuordnungen in Bildern und gesellschaftlichen Praktiken sichtbar und was machen wir daraus? Anna Schober und Brigitte Hipfl haben einen Sammelband zu diesen Fragen herausgebracht, in dem die Beziehung zu denjenigen, die wir als „Andere“ oder „Fremde“ bezeichnen, untersucht wird.

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Linguistischer Blick auf Fragen im Coaching

Fragen sind von zentraler Bedeutung in helfenden Berufen. Ein neues Projekt unter dem Titel „Questioning Sequences in Executive Coaching“ analysiert Fragepraktiken im systemisch-lösungsorientierten berufsbezogenen Coaching. Das Forschungsteam unter der Leitung von Eva-Maria Graf, das in Österreich, Deutschland und in der Schweiz arbeitet, wird unter anderem vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF finanziert.

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„Mit dem Internet haben wir neue Erzählbühnen.“

Solange es die Menschheit gibt, werden Geschichten erzählt. Während das Publikum bis in die 2000er Jahre eher beschränkt war, steht mit dem Internet nun quasi jeder und jedem die ganze Welt als potenzielle Zuhörer*innen zur Verfügung. Christina Schachtner, emeritierte Professorin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt, interessiert sich in ihrer Forschung für das „Narrative Subjekt“. Ihr gleichnamiges Buch ist nun in englischer Sprache open access erschienen. Im Interview sprechen wir mit ihr über die Tragödien und Komödien, die im virtuellen Raum aufgeführt werden.

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Mehr Frust an den Universitäten: Die Motivation der Studierenden im Schatten von COVID-19

 „Distance Learning“ lautet die Devise an Österreichischen Hochschulen seit Mitte März. Der Frage, welche motivationalen und emotionalen Veränderungen für die Studierenden damit einhergehen, sind Forscher*innen der Universitäten in Innsbruck, Salzburg und Klagenfurt sowie dreier deutscher Universitäten in einer Studie mit mehr als 1800 Studierenden nachgegangen. Die Ergebnisse machen deutlich, wie sich die Umstellung von Präsenz- auf Distanzlehre negativ auf die Lernmotivation und den Kontakt zu den Lehrenden und Studierenden auswirkt.

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Neue Ergebnisse zur Kärntner Volksabstimmung 1920: Pressekonferenz stellt Forschungsergebnisse zu 100 Jahren Volksabstimmung vor

Haben gar viel mehr Kärntner Slowen*innen für den Verbleib bei Österreich gestimmt, als bisher klar war? Welche Spuren hat das Plebiszit von 1920 in den Klagenfurter Straßen(namen) hinterlassen? Wie können wir künstlerisch und wissenschaftlich den Umgang mit der Erinnerung an das Plebiszit thematisieren? Das Institut für Kulturanalyse arbeitet im Projekt „Performing Reality | Kärnten/Koroška | 1920-2020“ die bisherigen Erzählweisen zum 10. Oktober auf und präsentiert neue Perspektiven.

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Von Äpfeln, die weiter weg vom Stamm fallen: Warum entscheiden sich junge Menschen aus „bildungsfernen“ Familien für ein Studium?

Bildung wird in Österreich – stärker als anderswo – „vererbt“. Das bedeutet, dass Jugendliche, deren Eltern eine akademische Ausbildung haben, sich eher selbst auch für ein Hochschulstudium entscheiden. Ein neues Forschungsprojekt will nun feststellen, welche Einflüsse für die Entscheidung für oder gegen ein Hochschulstudium förderlich oder hemmend sind.

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Innovativer Journalismus in demokratischen Gesellschaften

Wir wissen viel darüber, wie Medieninnovationen den Journalismus ökonomisch und technologisch beeinflussen, nicht aber darüber, wie journalistische Innovationen auf die Qualität von Berichterstattung und damit auf die Öffentlichkeit in demokratischen Gesellschaften einwirken. Diese Lücke möchte nun ein Forschungsprojekt unter Beteiligung der Universität Klagenfurt schließen.

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Das Erzählerische der Musik im Film

Was kann uns Musik in einem Film erzählen und wie tut sie das? Mit dieser Frage beschäftigt sich Alexander Lederer in seiner Dissertation, für die er im letzten Jahr mit dem Dissertationsstipendium der Fakultät für Kulturwissenschaften unterstützt wurde.

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Medien in der Coronakrise: Auf dem Weg von der Verlautbarung zum kritischen Blick

Die Medien, darunter auch die öffentlich-rechtlichen Sender, haben turbulente Wochen hinter sich. Larissa Krainer, außerordentliche Professorin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, beobachtet momentan einen Wandel in der Berichterstattung. So werde zunehmend weniger Verlautbarungsjournalismus und wieder mehr kritischer Journalismus betrieben.

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Corona-Leugnung zwischen Notstandsagieren und Handeln

Die Philosophin Alice Pechriggl hat für die Serie „philosopher en temps d’épidémie“ einen Essay verfasst, den Sie hier in der Originalfassung lesen können. Das (französischsprachige) Video dazu gibt’s hier.

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