Wie beeinflussen Instagram und YouTube die individuelle Selbstsorge?

Spornen die Bilder und Videos von sportlichen Körpern auf den sozialen Plattformen dazu an, selbst Workouts zu praktizieren und Gutes für sich zu tun oder erzeugen sie Stress? Anna Aschbacher hat untersucht, welche Rolle diese Medien für die individuelle Selbstsorge spielen. Für ihre Arbeit wurde sie nun gestern, am 22. November 2022, mit dem Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet.

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Rolle der Medien für Erfolg von Impfkampagnen entscheidend

Entscheidet man sich gegen eine bestimmte Impfung, ist diese Haltung oft dem Einfluss populistischer Botschaften geschuldet. Eine Studie hat nun für verschiedene Impfungen untersucht, inwiefern wissenschaftsbezogener Populismus Einfluss auf die Impfentscheidungen der Rezipient*innen hat. Die Ergebnisse zeigen: Populismus wirkt kaum auf medial wenig diskutierte Impfungen wie gegen Grippe oder HPV ein. Bei den vieldiskutierten COVID-19- oder Masern-Impfungen ist der Einfluss hingegen hoch.

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Frauen und Männer sind gleichermaßen Barometer für die Zukunft ihrer Beziehung

Lange waren sich Forscher*innen, die sich mit gemischtgeschlechtlichen Beziehungen auseinandersetzen, sicher, dass Frauen eine gewichtigere Spürnase dafür hätten, die zukünftige Beziehungszufriedenheit zu prägen und vorherzusagen. Untersucht wurde diese Annahme jedoch nie hinreichend. Ein internationales Forschungsteam hat nun die Daten von zwei großen Studien dahingehend analysiert und kommt zum Ergebnis: Es gibt keinen Unterschied bei den Geschlechtern. Die aktuelle Zufriedenheit wirkt sich sowohl bei Männern als auch bei Frauen gleichermaßen auf die zukünftige Beziehungszufriedenheit aus.

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„Die Antwort muss meines Erachtens das Handeln sein, am besten gemeinsames Handeln.“

Die in Klagenfurt forschende und lehrende Philosophin Alice Pechriggl hat kürzlich ein Buch zu „Cornelius Castoriadis. Denker der Revolution – Revolution des Denkens“ vorgelegt. Aus Anlass des 100-jährigen Geburtstags des griechisch-französischen Philosophen, politischen Theoretikers und Psychoanalytikers beschäftigt sie sich mit seinem lebenslangen Einsatz für Autonomie, radikale Demokratie und die Überwindung des Kapitalismus.

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Forschungstag und Antrittsvorlesung: Solidarität und Transformation

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. Juni 2022 (9:00 bis 16:00 Uhr) an der Universität Klagenfurt (z.108 und z.109) statt.

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Ingeborg Bachmann und die Philosophie

Die Öffentlichkeit kennt Ingeborg Bachmann als Schriftstellerin. Dass sie ursprünglich gleichermaßen der Philosophie zugeneigt war, wissen nur wenige. Von 19. bis 21. Mai werden sich Expert*innen aus Philosophie und Literaturforschung mit der Philosophin Ingeborg Bachmann im Rahmen einer internationalen Tagung auseinandersetzen.

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Im Namen von Wissenschaft und Kindeswohl: Buchpublikation und Theaterstück zur Gewalt an Kindern und Jugendlichen in heilpädagogischen Institutionen der Jugendwohlfahrt und des Gesundheitswesens in Kärnten zwischen 1950 und 2000

Gewaltprävention kann ohne die Aufarbeitung der Bedingungen, die historische Gewalt ermöglichten, nicht gelingen. Dies zeigt die aktuelle Studie „Im Namen von Wissenschaft und Kindeswohl“ des Forschungsteams unter der Leitung von Ulrike Loch. „Die Aufarbeitung systematischer Kindesmisshandlung ist nicht nur für die Opfer von emotionaler Bedeutung, sondern auch für die Gesellschaft, die den Opfern nicht geglaubt und jahrzehntelang weggesehen hat“, so Ulrike Loch. Für ihre Forschung erhielt sie den Kärntner Menschenrechtspreis; derzeit ist zudem ein Theaterstück zu sehen, um die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Gewalt anzustoßen.

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„Arbeit ist nicht ortlos geworden.“

Wie werden Digitalisierung und Virtualisierung unsere Arbeitsräume verändern? Caroline Roth-Ebner (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt) und Mascha Will-Zocholl (Fachbereich Verwaltung an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung) haben kürzlich einen Band zu „Topologies of Digital Work“ herausgegeben. Uns hat Caroline Roth-Ebner erklärt, warum es nicht egal ist, wo man arbeitet.

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Der Zauber der (verkaufenden) Geschichten: Wie Kinder in mediale Konsumerlebniswelten eintauchen

Auch heuer werden die Geschenke unterm Weihnachtsbaum wieder Kinderaugen zum Strahlen bringen. Deren Eltern tauchen dieser Tage wieder in eine Konsumwelt ab, in der sie allgegenwärtigen Figuren wie der Eiskönigin Elsa oder dem Zauberlehrling Harry Potter begegnen. Caroline Roth-Ebner hat untersucht, wie Kinder und Eltern diese medialen Konsumerlebniswelten wahrnehmen und ihre Erkenntnisse nun in einer Publikation vorgestellt.

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Körperliche und sexuelle Gewalt bei Dates von Jugendlichen: Wie effektiv sind Präventionsprogramme?

Studien zeigen, dass körperliche und sexuelle Gewalt bei Teenager-Dates oft vorkommt: Die Häufigkeit liegt laut aktuellen Daten bei rund 20 Prozent für körperliche Gewalt und bei rund 10 Prozent für sexuelle Gewalt. Ein Forschungsteam an der Universität Klagenfurt hat nun mit einer Meta-Analyse untersucht, inwiefern Präventionsprogramme wirken. Die Ergebnisse wurden nun in JAMA Pediatrics vorgestellt.

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