„Make use of your chances.“

Veneta Ivanova hat an der Universität Klagenfurt Publizistik und Kommunikationswissenschaften studiert. Heute arbeitet sie als Senior Funding Specialist bei der Infineon Technologies Austria AG (Infineon Austria). Im Interview erzählt sie von ihrem bisherigen Karriereweg, aktuellen Projekten und neuen Herausforderungen.

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Venedigs Kanäle zuschütten: Filippo Tommaso Marinettis Futurismus

Die Arbeiten des italienischen Schriftstellers und Gründers des Futurismus Filippo Tommaso Marinetti sowie des Autors Aldo Palazzeschi stehen im Mittelpunkt der Dissertation von Sandra Kremon. Sie hat ihr Studium im PhD-Programm „Italian Studies“ kürzlich abgeschlossen und sich dabei gefragt, wie sich die literarische Darstellung Venedigs während der avantgardistischen Bewegung gewandelt hat.

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Science-Fiction-Filme: Warum haben Maschinenmenschen ein Geschlecht?

Im italienischen Stummfilm La bambola vivente von Luigi Maggi aus dem Jahr 1924 baut ein Wissenschaftler eine Puppe, die seiner Tochter zum Verwechseln ähnlich sieht. Dieser Maschinenmensch ist dabei klar weiblich. Larissa Grantner, Doktorandin im Programm „Italian Studies“, untersucht in einer interdisziplinären Studie, welche Rolle die Kategorie Geschlecht bei Maschinenmenschen in Filmen spielt.

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Visuelle Kultur: man merkt, dass alle offen für Neues sind

Dass Hannah Kröll einmal an der Uni Klagenfurt studiert, hätte sie sich noch zur Maturazeit selbst nicht gedacht. Die Lienzerin wollte ursprünglich 3D-Animation studieren, landete dann zwischenzeitlich bei Grafikdesign und hat letztlich ihren Platz in Klagenfurt im Germanistik-Studium gefunden. Zur Krönung studiert sie nun den Master Visuelle Kultur, in dem sie sowohl ihre Liebe zur Sprache als auch zum Visuellen vereinen kann. 

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Philosophie studieren: „Kritisches Hinterfragen ist ein zentraler Aspekt“

„Wie in einer großen Familie“ fühlt sich das Studieren an der Uni Klagenfurt für Elisabeth Gassinger an. Die Wahlklagenfurterin studiert Philosphie im Bachelor. Was sie genau damit meint, erzählt sie uns im Interview.

Warum hast du dich genau für das Studium entschieden? War von Anfang an klar, was du studieren willst? 

Ich habe mich am Anfang meiner Studienzeit dazu entschieden sowohl Philosophie als auch Informationsmanagement zu studieren. Da ich in meiner Schulzeit keinen Philosophieunterricht hatte, war ich sehr gespannt auf das Studium und wurde nicht enttäuscht.

Welche Fächer gefallen dir besonders gut und warum? Was gefällt dir an deinem Studium besonders?

Was mir besonders gut am Studium gefällt ist der sehr freie Lehrplan. Bis auf eine Handvoll von Basisfächern sind die restlichen Fächer in große Themenbereiche eingeteilt und ändern sich jedes Semester. Man weiß also nie was auf einen zukommt und muss die Chance nutzen, sobald einem ein Thema gefällt, sozusagen zuzuschlagen. Von den Themenbereichen hat es mir vor allem die theoretische Philosophie und die Ethik angetan, würde ich sagen.

Hat sich dein Blick auf die Welt durch das Studium verändert?

Sehr. Mithilfe des Philosophie Studiums habe ich einen neuen Blick auf die Welt bekommen. Kritisches Hinterfragen ist ein zentraler Aspekt im Philosophiestudium, dadurch lernt man auch im Alltag zu hinterfragen und nicht mehr alles als gegeben anzunehmen. Auch aus den vielen Diskussionen in den Lehrveranstaltungen kann man viel mitnehmen, unter anderem die Fähigkeit zu argumentieren.

Wie erklärt man den Inhalt des Studiums seiner Familie oder Freunden?

Philosophie und das Philosophiestudium sind sehr breit gefächert und dadurch schwer zu erklären. Philosophie aus dem Altgriechischen übersetzt bedeutet Liebe zur Weisheit, das spiegelt sich auch im Studium wieder. Man kann sich seinen Fokus frei wählen und dadurch können zwei Philosophiestudierende in Klagenfurt sehr unterschiedliche Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Studium mitnehmen und den Inhalt auch völlig anders beschreiben. Grundsätzlich aber steht viel Textlektüre, das Verfassen von Seminararbeiten, das Ausarbeiten von Argumenten und die gemeinsame Diskussion im Vordergrund.

Warum hast du dich für Klagenfurt entschieden? Was magst du an Klagenfurt?

Vor meiner Studienzeit ging ich für eine Weile ins Ausland. Ich habe jedoch meine Familie und Freund*innen sehr vermisst. Als ich wieder zurückkam, wollte ich meine Studienzeit also nicht allzu weit weg verbringen. Ich bereue es keine Sekunde. Da Philosophie in Klagenfurt ein eher kleiner Zweig ist, kennt man beinahe alle Studierenden und teilweise auch die Professor*innen persönlich. Es fühlt sich hier an wie in einer großen Familie.

Warum sollte man hier studieren?

Das Studium in Klagenfurt bietet ein sehr freies Curriculum und sehr viel Auswahl bei den Lehrveranstaltungen, dadurch findet man schnell etwas, das einen interessiert. Auch die LV-Leiter*innen sind sehr entgegenkommend und die Lehrveranstaltungen finden auf einem viel persönlicheren Level statt als an anderen Universitäten.

Worauf freust du dich, wenn du an die Uni kommst?

Ich freue mich schon sehr, wenn es wieder möglich sein wird auf die Uni zu gehen. Die besten Zeiten sind, wenn man am Ende eines Seminars mit den Kommiliton*innen und LV-Leiter*innen zum Uni Wirt oder Pazzo geht und den restlichen Abend gemütlich weiter philosophiert.

Was wäre ein wichtiger Tipp für Studienanfänger*innen?

Setzt euch selbst Deadlines – besonders bei Seminararbeiten. Es ist oft schwer die Motivation zu finden, sich hinzusetzen und mit dem Schreiben anzufangen. Wenn man sich selbst Fristen setzt fällt es zumindest etwas leichter.

Wo siehst du dich in 10 Jahren? In welchem Feld willst du beruflich tätig sein?

Ganz genau kann ich diese Frage nicht beantworten, aber hoffentlich mit abgeschlossenem Studium und mit einem Job in einem Bereich, der mir gefällt und in dem ich meine Fähigkeiten und mein Wissen aus dem Studium einfließen lassen kann.

Psychologie studieren: „Was ich lerne, kann ich direkt beobachten und anwenden“

Claudia Neuses stammt aus Haßloch, dem größten Dorf Deutschlands. Nach der Schule ging es von dort aus nach Mannheim zum Studieren, wo sie durch ein Auslandssemester auf den Geschmack von Klagenfurt gekommen ist. Für den Psychologie-Master hat es sie wieder in den Süden Österreichs verschlagen, weil – warum denn nicht? Was sie Studieninteressierten mitgeben möchte und was Klagenfurt besonders macht, erzählt sie im Interview.

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Digital und barrierefrei an Hochschulen unterrichten: Für Distanzlehre sind neue Tools nötig

Seit März 2020 befinden sich Schulen und Hochschulen immer wieder im Modus der Distanzlehre. Eine Konsequenz aus diesen Phasen war die Nachfrage nach flexibleren Online- oder hybriden Lernsettings und damit der Anstoß für viele Universitäten, die Einsatzmöglichkeiten von Methoden und Tools zur Verbesserung der digitalen Lehre zu prüfen. Für manche hat der Einsatz von Tools zur Unterstützung von Distanz- und Onlinelehre den Zugang zu universitärer Bildung erleichtert. Das trifft jedoch nicht für alle Lernenden zu und Distanz- sowie Online-Lehre stellen Standardbildungssysteme punkto Barrierefreiheit und Inklusion vor neue Herausforderungen. Das Projekt mit dem Titel „InclUDE – Inclusive University Digital Education“ erarbeitet nun Materialien für einen digitalen Unterricht, der allen zugänglich ist.

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Studierende engagieren sich für die Caritas Kärnten

Innovative Ideen und ein Mut machendes Projekt: Studierende der Lehrveranstaltung „Projektmanagement heute“ entwickelten Kreativprojekte, um Menschen zu unterstützen.  

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Wenn Patient*innen ihre Therapeut*innen testen

Jennifer Kadur arbeitet in der psychotherapeutischen Prozessforschung und untersucht im Rahmen dessen spezielle Sequenzen, in denen die Patient*innen ihre Therapeut*innen – bewusst oder unbewusst – auf die Probe stellen.

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Behinderte Eltern: Wie ergeht es ihnen in Österreich?

Als „Menschen mit Lernschwierigkeiten“ wollen Personen bezeichnet werden, die durch die Gesellschaft Behinderungen aufgrund von diskriminierenden Zuschreibungen, Ausgrenzung und Vorurteilen erfahren. Rahel More hat untersucht, wie es Frauen und Männern mit Lernschwierigkeiten ergeht, wenn sie in Österreich Eltern werden. Ihre Ergebnisse stellt sie nun in Buchform vor.

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