Sattlegger, Lukas

Name, Vorname:

Sattlegger, Lukas

Abschlussjahrgang:

2015

Was ist dir aus der Studienzeit in Erinnerung geblieben?

Der herausfordernde Prozess der Diplomarbeit, das Erasmus Semester in Galway, die spannenden Diskussionen in den Seminaren, die schönen Exkursionen und die gute Gemeinschaft unter den Studierenden mit den monatlichen Stammtischen.

Wie hat sich deine Karriere seit Abschluss des Studiums entwickelt?

  • Graduiertenpraktikum an der LMU München am Lehrstuhl für Mensch-Umwelt Beziehungen
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE Frankfurt (Promotionsvorhaben in der Nachwuchsforschungsgruppe PlastX)

Was sind deine Aufgabenbereiche in deinem Job?

Forschung  in einer inter- und transdisziplinären Forschungsgruppe zum Thema „Plastik in der Umwelt“ (Promotionsprojekt)

Inwieweit hat dich das Studium auf deine berufliche Situation vorbereitet?

Viele der Themen und Ansätze die im Studium wichtig waren sind es auch jetzt für meine Forschungsarbeit am ISOE. Ich bin also sehr nahe am Thema „Soziale Ökologie“ geblieben. Ich glaub das Studium war der Grund warum ich überhaupt den Job bekommen konnte.

Was würdest du heutigen Studierenden mit auf den Weg geben wollen?

Motivation die eigenen Themen zu verfolgen aber auch weiterzuentwickeln.

Also eine gewisse wissenschaftliche Konsequenz und Eigensinnigkeit bei gleichzeitgier Offenheit für Anregungen und Kritik von außen. Lasst euch nicht entmutigen euren Weg zu gehen und eure Interessen zu verfolgen!

Und beginnt rechtzeitig mit der Diplomarbeit/Masterarbeit – das ist meiner Meinung nach der wichtigste Baustein des Studiums und soll Priorität haben und gut geplant und ausgewählt werden. Da lohnt es sich auch im Zuge des Studiums/der Masterarbeit schon zu überlegen was das persönliche Ziel danach ist – will ich eine wissenschaftliche Karriere anstreben oder „nur“ das Studium abschließen? – je nach dem geht man anders an die Masterarbeit heran denke ich.

Fink, Raphael

Name, Vorname:

Fink, Raphael

Abschlussjahrgang:

2015

Was ist dir aus der Studienzeit in Erinnerung geblieben?

Einerseits die hohe Qualität der Lehre, das sehr gute Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden und die erfrischende, interdisziplinäre Perspektive auf eine Reihe von Problemen und Herausforderungen – andererseits aber auch die entspannte, amikale, offene und produktive Atmosphäre am Institut für Soziale Ökologie.

Wie hat sich deine Karriere seit Abschluss des Studiums entwickelt?

Ich habe mich, als ich nach meinem Abschluss auf Bewerbungen für offene Stellen im Umweltbereich drei Monate lang nur Absagen erhalten habe, um ein ausgeschriebenes Praktikum bei Global 2000 beworben und hatte im Anschluss an dieses das große Glück, dass zufällig eine Stelle frei wurde, die mir dann von Global 2000 aktiv angeboten wurde.

Was sind deine Aufgabenbereiche in deinem Job?

Ich kümmere mich im Nachhaltigkeitsteam von Global 2000 um alles, was mit Ressourcen und deren (nachhaltiger) Nutzung in Zusammenhang steht. Konkret arbeite ich hauptsächlich in einem Projekt, bei dem es in Kooperation mit einem Lebensmitteleinzelhändler darum geht, konventionell erzeugte landwirtschaftliche Produkte nachhaltiger herzustellen und zu vertreiben.

Inwieweit hat dich das Studium auf deine berufliche Situation vorbereitet?

Mein Studium hat mich insofern auf meinen Beruf vorbereitet als ich die damals vermittelten Inhalte und Methoden jetzt gut gebrauchen kann. Die interdisziplinäre Perspektive, die ich mir angeeignet habe, ist sehr hilfreich um anfallenden Schwierigkeiten und Herausforderungen zu begegnen, aber auch für das Team bereichernd, in dem ich mit Leuten aus verschiedenen Fachrichtungen zusammenarbeite. Darüber hinaus war auch die wissenschaftliche Forschungsarbeit lehrreich, da ich auch jetzt noch Studien erstellen und Berichte verfassen muss.

Was würdest du heutigen Studierenden mit auf den Weg geben wollen?

Inhaltlich offen bleiben, methodisch fokussieren so. Soll heißen: Augen und Ohren offen halten, neugierig bleiben, sich inhaltlich für viele verschiedene Dinge interessieren und Methodenlehrveranstaltungen als Chance begreifen, sich Wissen und Kompetenzen für das spätere Berufsleben anzueignen. Meine Erfahrung ist: Die Stärke nach dem Absolvieren des Studiums der Sozial- und Humanökologie ist, dass man ein Generalist in Sachen Nachhaltigkeit wird, der das Rüstzeug hat, Nachhaltigkeit auch auf der Ebene harter Fakten, wie etwa Zahlen und Statistiken, zu begegnen.

 

 

Huber, Julia Désirée

 

Name, Vorname:

Huber, Julia Désirée

Abschlussjahrgang:

Sommersemester 2016

Was ist dir aus der Studienzeit in Erinnerung geblieben?

Eine unglaublich angenehme, warmherzige Atmosphäre zwischen den Studierenden wie auch zwischen Studierenden und Lehrenden, die ein Lernen und Lehren auf Augenhöhe ermöglicht hat.

Und natürlich die rote Couch mit den weißen Punkten in der Bibliothek, auf der ich so manches Schläfchen gehalten habe…

Wie hat sich deine Karriere seit Abschluss des Studiums entwickelt?

Seit Dezember 2016 bin ich bei respACT, einem Verein, der österreichische Unternehmen in ihren Nachhaltigkeitsbestrebungen unterstützt, als Projektassistentin tätig. Neben anderen Aufgaben bin ich vor allem für den TRIGOS, die Auszeichnung für verantwortungsvoll wirtschaftende Unternehmen, zuständig.

Was sind deine Aufgabenbereiche in deinem Job?

Meine Hauptaufgaben beinhalten die laufende Betreuung der TRIGOS Homepage sowie der Social Media Kanäle (Facebook, Twitter), Bewerbung des TRIGOS, Unterstützung bei der Betreuung der Unternehmenseinreichungen und -anfragen, Unterstützung bei Presse- und Kommunikationsarbeit, Aufbereitung der Daten sowie Unterstützung bei Organisation und Durchführung der Gala.

Darüber hinaus führe ich administrative Tätigkeiten und Recherche durch, arbeite organisatorisch und inhaltlich an Projekten in verschiedenen CSR-Bereichen mit und unterstütze im Office Management.

Inwieweit hat dich das Studium auf deine berufliche Situation vorbereitet?

Durch das Studium habe ich ein sehr gutes Verständnigs der komplexen Zusammenhänge zwischen Gesellschaft und Natur erlangt sowie ein fundiertes Wissen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit aufgebaut. Die Recherchearbeit während des Studiums ebenso wie die selbstständige Erarbeitung und Durchführung einer Studie für meine Masterarbeit waren weitere hilfreiche Bausteine für meine aktuelle berufliche Situation.

Was würdest du heutigen Studierenden mit auf den Weg geben wollen?

Ich würde ihnen gerne mitgeben, sich nicht hetzen zu lassen und den Freiraum zu nehmen sich darauf zu konzentrieren was sie am Studium wirklich interessiert und darin Zeit und Liebe zu investieren. Es lohnt sich.

Und, wenn möglich, den Luxus des langen Reisens auszukosten.

Erstes Alumni Treffen, November 2016

Am 23. November 2016 fand das erste Alumni Treffen der AbsolventInnen des Masterstudiums Sozial- und Humanökologie am Institut für Soziale Ökologie am Standort Wien, in der Schottenfeldgasse statt.

Es freute uns zu hören, dass unsere ehemaligen Studierenden in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen tätig sind. Profile unserer Alumnis werden in Zukunft auf unserer Homepage – als Inspiration und Orientierungshilfe – veröffentlicht.

Seit dem Treffen gibt es auch die SEC Alumni Gruppe, auf der sich unsere AbsolventInnen vernetzen und austauschen können.

Gerne organisieren wir wieder ein Treffen am Standort und freuen uns auch weiterhin über neue AbsolventInnen, und darüber, dass die Alumni Gruppe laufend wächst!