Die andere Renaissance: internationales Forschungsprojekt „Antiklassizismen im Cinquecento“ gestartet

Die italienische Literatur des 16. Jahrhunderts ist durch den Rückgriff auf antike und volkssprachliche Modelle geprägt, denen eine maßgebliche Vorbildfunktion zugesprochen wird. Dieser Tendenz stehen Texte aus derselben Zeit gegenüber, die gegen den vorherrschenden Klassizismus opponieren. Im Zuge einer deutsch-österreichischen Forschungskooperation, an der auch die Romanistische Literaturwissenschaft (Susanne Friede, Aina Sandrini) der Universität Klagenfurt beteiligt ist, soll erstmals eine umfassende Untersuchung und Systematisierung antiklassizistischer Literatur des Cinquecento vorgenommen werden.

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Sprachtests: Was macht Prüfungen leichter und schwieriger?

Im Rahmen des Symposiums „Language Testing in Austria: Towards a Research Agenda“ von 19. – 20. Oktober in Klagenfurt stellt Günther Sigott einen von ihm herausgegebenen umfassenden Band zur Sprachtestentwicklung und –forschung in Österreich vor. Darüber hinaus wollen die Expertinnen und Experten an neuen Forschungsaufgaben zu Sprachtests arbeiten. Wir haben mit Günther Sigott über die Entwicklungen des letzten Jahrzehnts und kommende Herausforderungen gesprochen.

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Wenn Menschen mit Lernschwierigkeiten Eltern werden

Als „Menschen mit Lernschwierigkeiten“ wollen Personen bezeichnet werden, die durch die Gesellschaft Behinderungen aufgrund von diskriminierenden Zuschreibungen (etwa „geistig behindert“), Ausgrenzung und Vorurteilen erfahren. Rahel More untersucht, wie es Frauen und Männern mit Lernschwierigkeiten ergeht, wenn sie in Österreich Eltern werden.

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Wie egoistisch sind wir, wenn wir durstig sind?

Bertolt Brecht formulierte einst in der Dreigroschenoper: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral.“ Eine Studie, in der die Bereitschaft zu teilen bei Durstigen erhoben wurde, zeigt nun das Gegenteil: Die durstigen TeilnehmerInnen waren eher bereit, Wasser zu teilen als (aktuell ihr Bedürfnis nicht stillendes) Geld.

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Die Sprache(n) des Nationalismus und des Widerstands. Alpen-Adria-Konferenz in Klagenfurt

Unter dem Titel „Language.Literature.Politics. 1918-2018. (Un)doing Nationalism and Resistance“ treffen sich Expertinnen und Experten von 20. – 22. September an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt. Unter den Vortragenden ist auch der UN Hohe Repräsentant für Bosnien-Herzegovina Valentin Inzko.

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Machen Romane uns zu besseren Menschen? Untersuchungen anhand ethnischer amerikanischer Literatur

Spricht Präsident Donald Trump zu seinem Volk, fallen häufig diskriminierende Stereotype zu den afroamerikanischen, mexikanisch-amerikanischen sowie muslimischen Communities. Das Narrativ, dass von diesen Gruppen eine Bedrohung auf die amerikanische Nation ausgehe, prägt zahlreiche gegenwärtige Diskurse. Aber es gibt auch Gegenentwürfe. In einem vom FWF geförderten Projekt nehmen AmerikanistInnen nun in den Blick, in welcher Form ethnische amerikanische Literatur ihre LeserInnen dazu einlädt, imaginativ in die Rolle eines anderen schlüpfen und die Welt aus dessen Augen neu zu sehen. Weiterlesen

Die 8. Lange Nacht des Schreibens an der Universität Klagenfurt

Am Donnerstag, dem 5. Juli 2018, veranstaltet das SchreibCenter der Universität Klagenfurt in Kooperation mit der Universitätsbibliothek, dem Universitätssportzentrum, der ÖH Klagenfurt/Celovec und der psychologischen Studierendenberatung ab 17.30 Uhr die bereits achte Lange Nacht des Schreibens. Zum Zielpublikum zählen Studierende, Dissertant_innen und Schüler_innen, die gerade an ihren Texten arbeiten oder diese planen wollen.

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„Achievement unlocked“ – 2. Game Pics Show an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Bei der 2. künstlerischen In-Game-Photography-Ausstellung „Game Pics Show“ stellen 17 Spielerinnen und Spieler sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Game Design, Fotografie und Grafik aus. Deren 11 individuelle Stills von aktuellen Videogames sind in Großformat noch bis 6. Juli am Campus der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt zu sehen.

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Aufwachsen außerhalb der Familie: Soziale Unterstützung und emotionale Zugehörigkeit sind ausschlaggebend für Bildungsweg

„Care Leaver“ sind Personen, die zumindest zeitweilig außerhalb der Herkunftsfamilie in institutioneller Betreuung aufwachsen und von dort aus den Übergang ins Erwachsenenleben vollziehen. Ein Team rund um Stephan Sting (Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung) hat sich mit den Bildungschancen dieser jungen Menschen beschäftigt. Das Projekt wurde vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank gefördert. Die Ergebnisse werden nun am kommenden Freitag im Rahmen eines Fachtages präsentiert.

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Wissenswelten zwischen Himmel und Alltag: Internationale Mittelalter-Tagung in Klagenfurt

Angelika Kemper (Institut für Germanistik) und Christian Domenig (Institut für Geschichte) laden vom 7. bis 8. Juni 2018 Expertinnen und Experten aus aller Welt zur Tagung zum Thema „Zwischen Himmel und Alltag. Wissen und Gemeinschaft vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit“. Im Interview haben sie schon vorab erzählt, welche Bedeutung Wissen im Mittelalter hatte.

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