Ein Ball im Aus


In Madrid, Barcelona oder München bemühen sich Millionäre darum, Bälle in Tore zu schießen. Selbige Bälle werden um wenige Cent in China, Indien, Pakistan und Thailand hergestellt. Globale Märkte fordern ethische Standards für die Produktionsländer, die dort aber wiederum zu existenzbedrohenden Schwierigkeiten führen. Farah Naz hat für ihre Dissertation die Fußballproduktion in Pakistan untersucht und erklärt im Interview, warum in Grautönen statt in Schwarz-Weiß gedacht werden muss.

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Von und über Videogames lernen

An der Alpen-Adria-Universität startet mit Wintersemester 2017/18 der Masterstudiengang „Game Studies and Engineering“, ein interdisziplinäres Studium zu Kultur, Praxis und technische Entwicklung von Spielen. Der Kulturwissenschaftler René Reinhold Schallegger – neben Mathias Lux einer der Hauptproponenten – befasst sich in seiner Habilitation mit ethischen Fragen zu Videospielen. ad astra wollte Details wissen. Weiterlesen

Ein radikaler Neuanfang


Seit einigen Jahren diskutieren Geologinnen und Geologen über die Existenz eines neuen Zeitalters. Das Anthropozän zeichnet sich durch die massive Veränderung der natürlichen Umwelt durch den Menschen aus. Geographin Heike Egner sieht diese neue Epoche als Chance für die Wissenschaft und die Menschheit.

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Zucker, der Liebling fast aller Kinder

Manche Studien sprechen sogar schon von einer Übergewichtsepidemie. Fest steht, dass in Österreich rund 20 Prozent der Kinder zwischen vier und sechs Jahren  übergewichtig oder adipös sind. Im Alter von sechs bis neun erhöht sich diese Zahl bei Jungen bereits auf 29 Prozent und bei Mädchen auf 26 Prozent. Die österreichischen Kinder unterscheiden sich hier kaum von jenen aus anderen Ländern und im Übrigen auch nicht von ihrer Elterngeneration: Mindestens jeder dritte Erwachsene weltweit ist übergewichtig oder sogar adipös.

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Der steinige Weg zur Weisheit


Weise wird, wer aus einschneidenden Lebenserfahrungen gestärkt hervorgeht, so die Weisheitsforscherin Judith Glück. In einem Buch hat sie fünf Ressourcen vorgestellt, über die weise Menschen verfügen und die ihnen dabei helfen, den oft steinigen Weg zur Weisheit zu gehen.

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Die andere Seite der Selbstständigkeit


Der Soziologe Dieter Bögenhold tritt für einen kritischen Diskurs zu Funktionen und Effekten der Selbstständigkeit in Volkswirtschaften ein. Denn: Nicht immer ist alles gut, was in den Arbeitsmarktstatistiken glänzt.

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Wenn Maschinen fühlen, handeln und zusammenarbeiten


Industrie 4.0 und Internet der Dinge sind Schlagworte einer Entwicklung, auf die zahlreiche Volkswirtschaften setzen. In Zukunft sollen vermehrt Maschinen das machen, was derzeit in Menschenhand liegt – sei es in Industriebetrieben, hinter dem Steuer eines Autos oder in der Organisation von Energienetzen. Der Anfang ist gemacht; nun arbeitet man an der nächsten Generation solcher Systeme.

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Einander gut tun


Beziehungen haben Effekte auf die Gesundheit von Menschen. Herrschen Gewalt, Konflikte und Missbrauch vor, werden psychische und physische Krankheiten häufig begünstigt. Die Psychologin Heather Foran bemüht sich um verlässliche Erhebung von familiären Risikofaktoren im Gesundheitssystem, damit Krankheiten besser behandelt werden können.

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Gegen das Vergessen

2017 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 72. Mal. Wir stehen damit in einer Zeit, in der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Nationalsozialismus langsam verschwinden. Ein interdisziplinäres Projekt von JungwissenschaftlerInnen widmet sich insbesondere der Generation jener junger Menschen, die als letzte mit diesen unmittelbaren ZeugInnen in Austausch treten kann. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, wie Erinnerungen an den Nationalsozialismus an Jugendliche weitergegeben werden und wie junge Menschen den öffentlichen und privaten Erinnerungsdiskurs mitgestalten. Weiterlesen

Jugendliches Handyfilmen


Das Thema Jugend und Handyfilm ist überschattet von Cybermobbing und negativ konnotiert. Die beiden Sozialanthropologen Ute Holfelder und Christian Ritter erforschten das Phänomen und konzipierten eine Ausstellung, die im Mai 2017 an der Alpen-Adria-Universität zu sehen sein wird. Dabei zeigt sich, dass Handyfilme viel weniger mit „Sex & Crime“ zu tun haben, als es Massenmedien vermitteln.

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