Das Dilemma des Drohbriefschreibers

Forensische Linguistik ist ein Spezialgebiet der Germanistin Ulrike Krieg-Holz. Sie analysiert Texte von Erpressern und Drohbriefschreibern und baut ein neues Referenzkorpus auf. Ihre Forschungsergebnisse kommen auch der Kriminalistik zugute.

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„Wir sind von Kameras umgeben, ob wir wollen oder nicht.“


Bernhard Rinner plädiert für mehr Bewusstsein für Sicherheit und Privatheit im Umgang mit Kamera- und Sensornetzwerken. In zahlreichen Projekten, unter anderem gemeinsam mit dem Doktoranden Ihtesham Haider, arbeitet sein Team an neuen Technologien.

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Mehr Orientierung für Menschen mit Demenz


130.000 Menschen mit Demenz leben aktuell in Österreich. In vielen Fällen ist die außerhäusliche Mobilität zwar motorisch möglich, aber aufgrund der Orientierungsschwäche problematisch. Elisabeth Reitinger erarbeitet Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich öffentlicher Verkehr.

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Alles wird gut


Wirtschaftskrisen, eine Welt, in der mehr Arbeit durch Roboter als durch Menschen geleistet wird, und der Wandel, der durch ökologische Beschränkungen nötig wird − all das beunruhigt den Volkswirt Dmitri Blüschke nur wenig. ad astra hat er erzählt, warum er darauf vertraut, dass der Mensch immer zu Lösungen kommt, wenn es für ihn knapp wird.

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Größere Städte, weniger Äcker

2000 lebten 2,6 Milliarden Menschen in Städten, 2030 werden dies fünf Milliarden sein. Die von Städten überbauten Flächen werden sich im selben Zeitraum verdreifachen. Diese Mega-Stadtregionen der Zukunft werden hochproduktive landwirtschaftliche Flächen verdrängen. Eine aktuelle Studie zeigt mögliche Folgen auf.

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Katastrophenhilfe: Vorbereitet ist man 18 Tage schneller vor Ort

Millionen von Menschen sind jährlich von natürlichen oder durch Menschen ausgelösten Katastrophen betroffen. Auf solche Ereignisse gilt es gut vorbereitet zu sein, so die Empfehlung des Logistikforschers Gerald Reiner, der mehrere Studien zum Katastrophenmanagement durchgeführt hat.

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Leben und leben lassen


Für die einen sind sie Ökorevoluzzer, für die anderen ohnehin schon Mainstream. ad astra hat Monika Skazedonig und Alexander Brenner mit ihrer Tochter Tabea zum Gespräch über Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis gebeten.

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Das Bilderbuch bleibt.


Das meint der Germanist Arno Rußegger, der sich in seiner Forschungsarbeit mit den Funktionen und Gestaltungsformen der Gattung Bilderbuch beschäftigt. ad astra hat er erklärt, warum er an das Medienphänomen Bilderbuch glaubt.

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Ein Ball im Aus


In Madrid, Barcelona oder München bemühen sich Millionäre darum, Bälle in Tore zu schießen. Selbige Bälle werden um wenige Cent in China, Indien, Pakistan und Thailand hergestellt. Globale Märkte fordern ethische Standards für die Produktionsländer, die dort aber wiederum zu existenzbedrohenden Schwierigkeiten führen. Farah Naz hat für ihre Dissertation die Fußballproduktion in Pakistan untersucht und erklärt im Interview, warum in Grautönen statt in Schwarz-Weiß gedacht werden muss.

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Von und über Videogames lernen

An der Alpen-Adria-Universität startet mit Wintersemester 2017/18 der Masterstudiengang „Game Studies and Engineering“, ein interdisziplinäres Studium zu Kultur, Praxis und technische Entwicklung von Spielen. Der Kulturwissenschaftler René Reinhold Schallegger – neben Mathias Lux einer der Hauptproponenten – befasst sich in seiner Habilitation mit ethischen Fragen zu Videospielen. ad astra wollte Details wissen. Weiterlesen