Care compact – Wissen, das trägt

Neue Online-Vortragsreihe für Menschen in Pflegeverantwortung

Pflegeverantwortung entsteht oft unerwartet und bringt zahlreiche organisatorische, rechtliche und emotionale Herausforderungen mit sich. Gleichzeitig ist die Pflege von Angehörigen noch immer vielfach ein Tabuthema. Mit der neuen Online-Vortragsreihe „Care compact – Wissen, das trägt“ schafft das Netzwerk Süd einen Raum für Information, Austausch und Orientierung.

Das Angebot richtet sich an Studierende und Mitarbeitende aller Netzwerkeinrichtungen des Netzwerk Süd (Zusammenschluss der Universitäten des Pflegestammtisches TU Graz, Med Uni Graz, Universität Klagenfurt und KAGes) und möchte Menschen in Pflegeverantwortung mit praxisnahen Informationen und fachlicher Expertise unterstützen.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet der Vortrag:

Assistierter Suizid – Was bedeutet dieser Weg in der Begleitung schwer kranker Menschen konkret?

Die Veranstaltung beleuchtet unterschiedliche Perspektiven rund um das Thema assistierter Suizid und geht auf rechtliche, praktische und ethische Fragestellungen ein. Im Fokus stehen unter anderem:

  • Überblick über das Sterbeverfügungsgesetz in Österreich und europäische Entwicklungen
  • Praxiserfahrungen nach vier Jahren Sterbeverfügungsgesetz (StVfG)
  • Belastungen und Bedürfnisse von Betroffenen und Angehörigen
  • Ethische Überlegungen zwischen Selbstbestimmung und Würde

Referentinnen

OÄ Dr.in Daniela Jahn-Kuch, MSc
Fachärztin für Innere Medizin und Palliativmedizin

Birgit Posch, BA MA
Sozialarbeiterin, Mobiles Palliativteam

Termin

Dienstag, 9. Juni 2026
14:30 bis 16:00 Uhr
Online via Webex

Die Vortragsreihe „Care compact – Wissen, das trägt“ ist eine Initiative des Netzwerks Süd – einem Zusammenschluss der Universitäten des Pflegestammtisches TU Graz, Med Uni Graz, Universität Klagenfurt und KAGes. Ziel ist es, (Uni-)Menschen in Pflegeverantwortung durch niederschwellige Informations- und Unterstützungsangebote zu begleiten und zu stärken.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Ansprechperson für Vereinbarkeit an Ihrer Universität.