B 3 Summer School vernetzte Bildungsforscher:innen aus ganz Österreich
Die Vernetzung von Doktorand:innen der österreichischen Bildungsforschung sowie der Austausch von Forschungsideen standen im Mittelpunkt der B3 Summer School, die von 18. bis 22. August 2025 in Klagenfurt stattfand. Darüber hinaus bot die Veranstaltung die Möglichkeit, vertiefte Kenntnisse in bildungswissenschaftlichen Forschungsmethoden zu erwerben und aktuelle Entwicklungen im Bildungssystem kritisch zu reflektieren.
Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung
Die B 3 Summer School wurde im Rahmen des vom Bildungsministerium geförderten Doktoratsprogramms „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“ organisiert. Neben Vorträgen und Workshops zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden sowie mixed methods umfasste das Programm auch ein vielfältiges Sozial- und Vernetzungsangebot. Dazu zählte unter anderem eine Schifffahrt auf dem Wörthersee. Darüber hinaus erhielt jede:r Teilnehmer:in einen eigens für die B3 Summer School gestalteten Rucksack, gefüllt mit kleinen Goodies der Universität Klagenfurt.
Positive Resonanz
Bei den Teilnehmer:innen stieß die B3 Summer School auf äußerst positive Resonanz. „Sowohl das inhaltliche Programm als auch die Freizeit- und Vernetzungsaktivitäten haben mir außerordentlich gut gefallen. Ich konnte wertvolle neue Kompetenzen in quantitativen Methoden erwerben, die ich unmittelbar in meinem Dissertationsprojekt anwenden kann. Gleichzeitig ermöglichte mir das abwechslungsreiche Rahmenprogramm eine intensive Vernetzung mit meinen Peers und leistete einen wichtigen Beitrag zur Stressbewältigung“, berichtete eine Dissertantin. Eine weitere Rückmeldung hob insbesondere „die sehr gelungene Balance zwischen inhaltlicher Vertiefung, Vernetzung und Freizeit“ hervor.
Zum Programm
Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert und Pro-Dekanin Assoc. Prof. Dr. Agnes Turner (beide Universität Klagenfurt) hießen die Teilnehmer:innen im Seepark Hotel herzlich willkommen. Anschließend sprach Prof. Dr. Andreas Gegenfurtner (Universität Augsburg) in seiner Keynote über Methoden der empirischen Unterrichtsforschung.
Workshops und Vorträge
Die Workshops setzten sich mit qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden sowie mit mixed methods auseinander. Zu den Vortragenden zählten Prof. Dr. Christian Schröder (Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes), Prof. Dr. Inga Truschkat (Freie Universität Berlin) und Prof. Dr. Timo Gnambs (Leibniz Institut für Bildungsverläufe). Prof. Dr. Jana Groß Ophoff (PH Vorarlberg) und em. o. Univ.-Prof. Dr. Herbert Altrichter (Johannes Kepler Universität Linz) steuerten Vorträge über das Thema „Sense Making“ bei.
Podiumsdiskussion
Die B 3 Summer School endete mit einer Podiumsdiskussion, an der Dr. Robert Klinglmair (Direktor des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen), Prof. Dr. Corinna Koschmieder (PH Steiermark), Prof. Dr. Peter Schlögl (Vizerektor für Transfer, Kooperationen und Weiterbildung an der Universität Klagenfurt) und Mag. Veronika Grubmann („Bildung Tomorrow“) über die Zukunft von Bildungsforschung in Österreich diskutierten.
Das Programmkomitee
Das Programmkomitee setzte sich zusammen aus Prof. Dr. Stefan Brauckmann-Sajkiewicz (Vorstand des Instituts für Unterrichts- und Schulentwicklung, Universität Klagenfurt), Prof. Dr. Claudia Fahrenwald i.R. (Pädagogische Hochschule Oberösterreich) und Prof. Dr. Christoph Helm (Leiter der Abteilung für Bildungsforschung, Linz School of Education, Johannes Kepler Universität Linz).

Von links nach rechts:
(1) Doktorandin Kristina Braun leitete die Freizeit- und Vernetzungsaktivitäten vor Ort.
(2) Alle Teilnehmer:innen erhielten einen eigens kreierten Summer School-Goodie Bag.
(3) Bei der Podiumsdiskussion wurde über die Zukunft der Bildungsforschung diskutiert.













