Die Teilnehmenden der Autonomous Driving Session

Autonomes Fahren hautnah in Theorie und Praxis

Wie funktioniert ein autonomes Fahrzeug in der Realität? Welche Technologien treiben die Mobilität der Zukunft an? Und wie profitieren Studierende von der Zusammenarbeit mit der Industrie?

Diese und weitere Fragen standen am 17. Juni im Mittelpunkt der „Autonomous Driving Cars“-Session, eines besonderen Events in Kooperation mit SURAAA (Sustainable & Autonomous – Research, Action & Application), das Theorie und Praxis auf innovative Weise verband.

Erstmals wurde im Rahmen unseres Studiengangs Master of Information and Communications Engineering im Studienzweig Autonomous Systems and Robotics eine praxisorientierte Lehrveranstaltung gemeinsam mit einem industriellen Partner umgesetzt. Ziel war es, den Studierenden und Interessierten nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch direkte Einblicke in reale Anwendungsfelder autonomer Fahrzeuge zu vermitteln.

Im Hörsaal 5 am Campus fand dazu um 15:15 Uhr die Vorstellung aktueller Technologien und Strategien im Bereich des autonomen Fahrens und eine Diskussion zu laufenden Projekten, Innovationen und Kooperationsmöglichkeiten statt. Abgerundet wurde diese Session durch eine interaktive Frage-und-Antwort-Runde mit Perspektiven für zukünftige Abschlussarbeiten und Forschungsprojekte.

Um 16 Uhr ging es dann weiter zum Lakeside Spitz, wo eine Live-Demonstration der autonomen Fahrzeugsysteme und ein Austausch mit den Expert:innen der Firma SURAAA direkt am Fahrzeug stattfanden.

Die ganze Veranstaltung bot den teilnehmenden Studierenden, Studieninteressierten, Forschenden und Vertreter:innen der Wirtschaft nicht nur spannende Einblicke in ein hochaktuelles Technologiefeld, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit, die praxisorientierte Ausbildung im Bereich autonomer Systeme an der Universität Klagenfurt kennenzulernen.

“Es war eine tolle Erfahrung, das SURAAA-Team bei uns an der Universität für diese besondere Session zu haben. Die Studierenden fanden es super, autonome Fahrzeuge aus nächster Nähe zu sehen und direkt von Expert:innen aus der Praxis zu lernen – also nicht nur im Hörsaal. Für mich war eines der wichtigsten Ergebnisse zu zeigen, wie wertvoll die Verbindung zwischen der lokalen Industrie und unseren Studierenden ist. Das macht das, was wir lehren, greifbarer, spannender und vor allem relevanter für ihre zukünftigen Berufe. Ich bin der Universität Klagenfurt und SURAAA sehr dankbar, dass sie das möglich gemacht haben – und ich freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit in der Zukunft.”

Mohamed Salem, Team Transportation Informatics am Institut für Intelligente Systemtechnologien