13.05.2022: Arbeit und Gerechtigkeit? Zur Ausbeutung migrantischer & geflüchteter Arbeitnehmer*innen in Großkonzernen

Freitag, 13.5.2022, 17:00 Uhr
Universität Klagenfurt, Stiftungssaal
Wir bitten Sie um eine kurze Anmeldung unter khg [at] aau [dot] at

Die dritte Veranstaltung des Dialogforums Zusammenleben aus der Veranstaltungsreihe Für ein solidarisches Miteinander! Beiträge zur Entwicklung solidarischer Regionen.

Dr.in Judith Kohlenberger, Migrationsforscherin an der Wirtschaftsuniversität Wien, präsentiert ihre Studie „Systemrelevant, aber unsichtbar: Arbeitsbedingungen migrantischer und geflüchteter Amazon-Zusteller*innen während der COVID-19-Pandemie“ und beleuchtet mit uns die multiple Prekarität dieser Systemerhalter*innen.

Anschließende Podiumsdiskussion mit: Mag. Maximilian Turrini (Abteilungsleiter Arbeits- und Sozialrecht, Arbeiterkammer Kärnten), Dr.in Kirsten von Elverfeldt  (Institut für Geographie und Regionalforschung, Universität Klagenfurt) und Mag. Hans-Peter Premur (Hochschulseelsorger und Bischofsvikar für Migration der Diözese Gurk). Durch den Abend führt Dr.in Viktorija Ratković.

Die neoliberale Wirtschaftsweise, besonders in Großkonzernen, wirft immer große Fragen auf. Sogar Papst Franziskus ließ sich zur Aussage verleiten „Diese Wirtschaftsweise tötet!“. Ist es mit unserem Gewissen vereinbar, dass Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen ausgebeutet werden, nur damit wir unser verschwenderisches, auf Billigpreise ausgelegtes Konsumverhalten aufrechterhalten können? Welche Verwerfungen gibt es bereits und wohin driftet unsere Gesellschaft, wenn wir diese Missstände nicht beheben?

Arbeit-und-Gerechtigkeit_Kohlenberger_2022

 

Veranstaltet vom Dialogforum Zusammenleben in Kooperation mit dem Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, der Katholischen Hochschulgemeinde, dem Verein Welt&Co und der Caritas.

Das Dialogforum Zusammenleben ist ein Zusammenschluss von in v.a. Kärnten tätigen Initiativen, Aktivist_innen, Forscher_innen und engagierten Privatpersonen. Diese setzen sich gemeinsam mit Interessierten damit auseinander, wie mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen in einer produktiven Art und Weise umgegangen werden kann.