Vortrag im Rahmen des Doctoral Seminars von Frau Caroline Geiersbach zu Thema: „A Cournot–Nash model for a coupled hydrogen and electricity market“
https://www.math.aau.at/talks/219/pdf
https://www.math.aau.at/talks/219/pdf
https://www.math.aau.at/talks/218/pdf
Abstract: Der jüngste Bericht des Weltklimarates IPCC ist klar: der menschgemachte Klimawandel ist in vollem Gang. Schleichende Veränderungen sowie die Häufung und das Ausmaß von Extremereignissen nehmen signifikant zu. Bereits die seit „Paris“ angestrebten Klimaziele werden mit großen Schäden einhergehen und sehr teuer werden. Und es schaut nicht danach aus, dass man sie überhaupt erreichen will: die ursächliche Emission von Treibhausgasen ist global und hierzulande, trotz einiger Rückgänge, anhaltend sehr hoch. Erste Hinweise auf das Auslösen irreversibler Veränderungen und beschleunigender Rückkoppelungen im Klimasystem machen sich in der Zwischenzeit bereits alarmierend bemerkbar. Gleichzeitig werden die zeitlichen Handlungsfenster zur Anwendung durchaus bekannter Handlungsoptionen immer kleiner. Gesellschaftliche Veränderungen müssen sehr schnell, tiefgreifend und konsequent umgesetzt werden.
Im Zentrum der Veranstaltung steht ein Online-Vortrag von Wojciech Materski, basierend auf der Thematik seines Buches Od cara do cara. Studium rosyjskiej polityki historycznej (2017; „Vom Zaren zum Zaren. Eine Studie zur russischen Geschichtspolitik“), das 2023 mit dem Janusz-Kurtyka-Preis ausgezeichnet wurde. In seiner Untersuchung analysiert Materski die Mechanismen der russischen Geschichtspolitik, die von der Zarenzeit über die Sowjetunion bis zur Ära Putins reichen. Er zeigt auf, wie Moskau historische Narrative zur Verfolgung imperialer Ziele und zur Beeinflussung der eigenen Gesellschaft nutzt und beleuchtet die Kontinuität dieser Strategie.Prof. Dr. Wojciech Materski ist ein polnischer Politikwissenschaftler und Historiker. Er schloss sein Studium an der Fakultät für Geschichte der Universität Warschau ab und promovierte 1974 an der Fakultät für Journalistik und Politikwissenschaften. Von 2004 bis 2012 war er Direktor des Instituts für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften, wo er weiterhin tätig ist. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte der Sowjetunion, den postsowjetischen Raum, polnisch-sowjetische Beziehungen, die Geschichte Georgiens sowie Diplomatiegeschichte.Programm:Begrüßungsworte von Łukasz Płoski (Janusz-Kurtyka-Stiftung)Einführung durch Dr. Damian Bębnowski (Vizepräsident des Kuratoriums der Janusz-Kurtyka-Stiftung)Impulsvortrag „Antibolschewistische Erinnerungsinitiativen am Beispiel publizistischer Aktivitäten der russischen Emigration in der Zwischenkriegszeit“ (Alexandra Preitschopf; Institut für Geschichte, Universität Klagenfurt)Gastvortrag „Geschichtspolitik und Erinnerungsdiskurse in Russland gestern und heute“ (Prof. Dr. Wojciech Materski; Polnische Akademie der Wissenschaften, Warschau)Fragerunde Link zur Veranstaltung im Fall einer Online-Teilnahme:https://zoom.us/j/97077811616