Unitag erleben: HAK Völkermarkt
Schüler:innen der HAK Völkermarkt besuchen die Unviersität Klagenfurt im Rahmen der Veranstaltung "Unitag erkleben". Workshop und Campusführung stehen am Programm.
Schüler:innen der HAK Völkermarkt besuchen die Unviersität Klagenfurt im Rahmen der Veranstaltung "Unitag erkleben". Workshop und Campusführung stehen am Programm.
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In der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft erhielt Geld in Tausenden von Jahren eine dominante Orientierung im Handeln der Menschen. Denken in Geld beherrscht zunehmend die zu treffenden Entscheidungen im persönlichen Leben, in Partnerschaften, Familien, Betrieben, öffentlichen Institutionen, Regierungen und multinationalen Organisationen. Das Denken in Geld - Preis, Kosten, Gewinn, Schulden, Rendite, Dividende, Zölle, Sparen, Budget - zeigt eine exemplarische Umsetzung der überlieferten Forderung von Galileo Galilei (1564-1642): Messen, was messbar ist und messbar machen, was nicht messbar ist. Qualitäten werden in Quantitäten übersetzt. Aus mehrdimensionaler Wirklichkeit wird eindimensionales Messen. Man glaubt, Geld reduziere die Komplexität der Realität. Logischerweise kann die Komplexität der Realität nicht durch Geld reduziert werden, aber das Denken über die Vielgestaltigkeit der Realität. Man zahlt und alles Nachdenken über die Umstände des Entstehens einer Ware stellt sich nicht mehr. Je umfassender der Geldgebrauch ist, desto abstrakter wird das Verständnis von Geld, bis überhaupt nicht mehr über Geld nachgedacht wird. Im Alltagsbewusstsein wird Geld sogar verabsolutiert und personifiziert; es wird ihm Handlungsfähigkeit zugeschrieben, als würde es aus sich heraus etwas tun. Weitverbreitet sind die Sprüche „Geld verdirbt den Charakter!“ oder „Geld schläft nie!“ Banken werben mit dem Slogan „Lass dein Geld für dich arbeiten!“ „Es gibt so gut wie nichts, was Geld nicht vermag.“ (Axel Paul 2002) Oder gar: „Je abstrakter das Geld, desto mehr denkt das Geld anstelle des Tauschsubjekts. Es handelt aus ihm heraus, das Subjekt durchaus in der Illusion belassend, noch in vollem Bewusstsein handeln zu können.“ (Aldo Haesler 2002) Es gilt, sich bewusst zu machen, dass Geld gar nichts tut, sondern dass es immer Menschen sind, die in ihrem Verständnis oder Unverständnis von Geld handeln – also nicht Denken in Geld, sondern Nachdenken über Geld!Paul Kellermann: Soziologe, emeritierter Professor der Universität Klagenfurt
Die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften lädt herzlich zur Verleihung der W&R Excellence Awards in den Kategorien „Best Paper“, „Best Teacher“ und „Best Graduates“ ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung findet auch die „Prämierung von facheinschlägigen Masterarbeiten im Studienjahr 2024 2025“ durch die Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen sowie die Verleihung des „Anerkennungspreises für herausragende rechtswissenschaftliche Arbeiten“ durch die Rechtsanwaltskanzlei Fink + Partner statt. Zudem hält Markus Orlitsch (Co-Founder & CEO, Bubble Explorer) den Vortrag "KI-Strategien für Unternehmen: Herausforderungen meistern und Akzeptanz gewinne" mit anschließender Diskussion. Um Anmeldung wird gebeten! Wir freuen uns auf Ihre Zusage bis spätestens 7. November 2025 per E-Mail an: wr@aau.at
Die AblenkungElena Messner richtet in ihrem klug konstruierten und vielschichtig-spannenden Roman die Scheinwerfer auf das schmutzige Geschäft der Fleischindustrie.Jana Dolenc ist frustriert von ihrer Arbeit in der Umweltbehörde. Die unzähligen Vergehen, die sie tagtäglich in die Datenbank klopft, führen ja doch zu nichts. Bis eines Tages die Kommissarin Nivia in der Lobby steht: Die Schwester des berüchtigten Unternehmers Mark Schulze, den die Behörde schon lange auf dem Zettel stehen hat, wurde ermordet, und Schulze ist verschwunden. Jana soll der Polizei bei den Ermittlungen helfen und arbeitet eng mit Nivia zusammen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der Jana tief in die dunklen Machenschaften der Fleischindustrie zieht und ihre Freundschaft zu Nivia auf die Probe stellt …Der PaketzustellerGerhild Pfister, 48, ist Facebook-Queen. Und sie ist kein besonders guter Mensch. Als feministische Leiterin ihres digitalen Salons und gefürchtete Onlinespötterin propagiert die gescheiterte Künstlerin die totale Social-Media-Existenz. Doch Gerhild hat Krebs und muss bald sterben. Im Wissen, dass ihr Facebook kein Denkmal setzen wird, wirbelt sie noch einmal so viel digitalen Staub auf wie möglich – bestraft, belohnt, empowert, kastriert. Durch die unverhoffte Liebesaffäre mit dem Paketzusteller Haydar schlägt ihr Leben jedoch auf analogem Boden auf und bringt ihre – mit Hilfe von allerlei psychotropen Drogen stabilisierte – „Sterbe-Souveränität“ ins Wanken. Als Haydar verschwindet und sich die Indizien mehren, dass er von seinem Chef ermordet wurde, sinnt sie auf Rache. Doch die Rache misslingt, was ihr wider Erwarten eine neue Karriere verschafft, und dem Roman einen turbulenten wie ungewöhnlichen Showdown …